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6. September '18: Ein heraus­ragend gutes Honigjahr. Wir haben tatsäch­lich auch noch eine gute Ernte von der Weiss­tanne bekommen und sind glück­licher­weise von dem bei uns Imkern gefürchteten sog. Zementhonig (s. Backnanger Kreiszeitung) verschont geblieben. Trotzdem bleibt ein Wermuts­tropfen, denn die Pflan­zen­welt hat zum Teil sehr unter der extremen Trocken­heit gelitten. Dazu gehört auch die für den Wald­honig wichtige Fichte. Wird sie mittel­fristig in unserer Region noch vor­kommen? Die Tanne ist mit ihren tiefer gehenden Wurzeln wider­stands­fähiger.
Wir sind jetzt nach dem Abernten noch mit dem Auffüttern für die Winter­zeit und der Behand­lung gegen die Varroa-Milbe beschäftigt, siehe im Album "Spätsommerpflege".


16. Juli '18: Das Bienen­jahr hat seinen Höhepunkt mit der Sonnen­wende bereits über­schritten. Volksstärke und Brut­tätig­keit nehmen jetzt stetig wieder ab. Mit den einzelnen Tracht­ergeb­nissen sind wir diesmal durchweg zufrieden. Selbst bei der sehr wetter­abhän­gigen Robinie (Schein­akazie) hatten wir ein gutes Ergebnis. Momentan sind unsere Bienenvölker noch im Wald. So wie es aussieht bekommen wird auch noch eine Ernte von der Weiss­tanne. Das ist dann das "Sahnehäubchen" und längst nicht jedes Jahr der Fall ;-)

14. Mai '18: Die zurück­liegen­den Wochen mit warmem Wetter haben eine gute Ernte aus der Obstblüte erbracht. Auch stehen schon einige unserer Bienen­völker in den Trachten auf der Schwäb. Alb (Raps) und im Rheintal (Robinie). Glücklicher­weise hat es jetzt endlich auch mal wieder geregnet, da es über lange Zeit viel zu trocken war. Und wenn es nach den momen­tan kälteren Tagen dann wieder wärmer wird, besteht wie jedes Jahr die Möglich­keit für eine Waldtracht im Schwäbi­schen Wald und/oder im Schwarz­wald. Voraus­setzung dafür ist, dass sich ausreichend starke Popula­tionen von Honig­tau­erzeu­gern auf bestimmten Laubge­hölzen oder Fichte oder Weiss­tanne ent­wickelt haben.

9. April '18: Unsere Bienen­völker sind gut durch die diesmal lang anhaltende Früh­jahrs­kälte ge­kommen. In den letzten, jetzt auch endlich wärmeren Tagen wurde emsig Pollen ein­ge­tragen. Das Brut­ge­schäft läuft auf hoch­touren und die Volks­größe steigt wieder stetig an. Zur Zeit blühen die Schlehe und weitere frühe Prunus­arten. In etwa 10 Tagen werden die Kirschen blühen und anschließend auch Löwen­zahn, Birne und Apfel in den Streu­obst­wiesen. Für unsere Bienen ist dies eine ein paar Wochen andauernde Schla­raffen­land-Zeit. Dadurch werden sich auch wieder die Honig­räume mit den aus dem Nektar [12] gebildeten Über­schüssen füllen.

14. Dezember '17: Seit über drei Wochen herrscht überwiegend kaltes Wetter und es gab häufig Nacht­fröste. Nach dieser Zeit sind die Bienen­völker brutfrei und sitzen eng in ihrer Wärmekugel. Dies ist der jährliche Zeit­punkt um erfolgreich den Brut­parasit die Varroa-Milbe mit einer 3,5%igen Oxal­säure­lösung zu bekämpfen. Ein Aus­rotten ist leider mit keiner Methode möglich, aber wir erreichen einen Wirkungsgrad von 95 bis 99%, was ausreicht, um ein Überleben im nächsten Jahr zu ermög­lichen. Zudem werden durch den alleinigen Einsatz von diesen natürlich auch im Stoff­wechsel vorkommenden Säuren oder deren Verbindungen Rück­stände von anderen, meist fettlöslichen Behand­lungs­mitteln im Wachs und im Honig vermieden.

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Wie kommt eigentlich der Honig in's Glas ?

  gut gepflegte Weiselzellen Futterkontrolle bei Jungvölkern Varroa-Milbe 2x von unten Grüne Tannenhoniglaus  
  Pollenfalle am Flugloch Früchte eines Zwergmispel-Bäumchens moderne Magazinbeuten Schwarm einschlagen II andere
 Bilder 

Bilder und Info's zum Thema "Bienen halten"

Es wirken mit / die Hauptpersonen:

Drohne, Biene, Königin
-  Mr. Löwenzahn
-  die kleine Waldlaus
-  der fleißige Imker

 

Im Web sind bereits viele gute Informationen zum Thema "Bienen und Imkerei" vorhanden. Deshalb wird einiges davon hier nicht noch einmal ausführlich beschrieben, sondern es wird darauf verlinkt.
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  Cottenweiler ist ein Teilort der Gemeinde Weissach im Tal im Rems-Murr-Kreis, Baden-Württemberg und liegt 6 km östlich der Stadt Backnang. Von Stuttgart aus sind es auf der B14 30 km in nordöstlicher Richtung.

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Letzte Änderung: 25.9.2018
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