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11. Mai '19: Bis jetzt ist es im Gegensatz zum Vorjahr ein recht beschei­denes Honig­jahr. Die Apfel­blüte ist in den Streu­obst­wiesen unserer Gegend fast komplett aus­ge­fallen, auch durch die lang anhal­tende Trocken­heit. Die letzten Tage regnet es endlich mal wieder ordentlich und wenn die Eis­heiligen dann vorbei sind, wird es deutlich besser und auch wärmer werden. Unsere Bienen­völker stehen momentan auf der Schwäbi­schen Alb im Raps und seit heute auch im Rheintal, wo die Robinien kurz vor dem Auf­blühen sind.

9. April '19: Die neue Bienen­saison hat begonnen. An den Flug­löchern kann einiges beobach­tet werden: Früh­mor­gens, wenn die Luft­tempera­tur aus­rei­chend ist, sind zuerst einzelne Wasser­holer­innen unter­wegs. Danach kommen als­bald die Sammler­innen mit vollen Pollen­hös­chen heim. Wenn dann um die Mittags­zeit noch die Sonne scheint, kann für kurze Zeit ein kleiner Schwarm tanzender Bienen vor dem Flug­loch beobach­tet werden - die ersten Flug­übungen der Jung­bienen. Im Innern hat sich das Brut­nest je nach Volks­stärke bereits auf 3 bis 6 Waben aus­ge­dehnt und auf einem sog. Bau­rah­men werden bereits die größeren Zellen für Drohnen gebaut. Dies wirkt dann wie ein Magnet auf die Königin, die dort alsbald auch ihre Eier legt. Wenn dann dem­nächst auch noch Apfel und Löwen­zahn blühen, sind die Bienen­völker aus­reichend erstarkt und damit wieder Selbst­ver­sor­ger. Schließlich wird sogar mehr Nektar gesammelt als für den Eigen­bedarf benötigt wird. Daraus machen die Bienen dann durch Wasser­entzug und Fermen­tierung den von uns geliebten Honig, den sie als Vorrat in Wabenzellen einlagern.

1. Januar '19: Seit ein paar Wochen herrscht überwiegend kaltes Wetter und es gab gelegent­lich Nacht­­fröste. Nach dieser Zeit sind die Bienen­­völker brut­frei und sitzen eng in ihrer Wärme­kugel. Deswegen wurde vor 4 Tagen eine Behand­lung gegen den Brut­­para­sit Varroa-Milbe mit einer 3,5%igen Oxal­säure­lösung durch­ge­führt. Dies ist neben der Verwendung von Ameisen­säure im Spätsommer Bestand­teil im sog. Varroose-Bekäm­pfungs­konzept Baden-Württem­berg. Mit diesem Vorgehen kann die Milbe ausreichend in Schach gehalten werden und es treten keine Behandlungs­rück­stände im Honig und auch im Bienen­wachs auf.

6. September '18: Ein heraus­ragend gutes Honigjahr. Wir haben tatsäch­lich auch noch eine gute Ernte von der Weiss­tanne bekommen und sind glück­licher­weise von dem bei uns Imkern gefürchteten sog. Zementhonig (s. Backnanger Kreiszeitung) verschont geblieben. Trotzdem bleibt ein Wermuts­tropfen, denn die Pflan­zen­welt hat zum Teil sehr unter der extremen Trocken­heit gelitten. Dazu gehört auch die für den Wald­honig wichtige Fichte. Wird sie mittel­fristig in unserer Region noch vor­kommen? Die Tanne ist mit ihren tiefer gehenden Wurzeln wider­stands­fähiger.
Wir sind jetzt nach dem Abernten noch mit dem Auffüttern für die Winter­zeit und der Behand­lung gegen die Varroa-Milbe beschäftigt, siehe im Album "Spätsommerpflege".

16. Juli '18: Das Bienen­jahr hat seinen Höhepunkt mit der Sonnen­wende bereits über­schritten. Volksstärke und Brut­tätig­keit nehmen jetzt stetig wieder ab. Mit den einzelnen Tracht­ergeb­nissen sind wir diesmal durchweg zufrieden. Selbst bei der sehr wetter­abhän­gigen Robinie (Schein­akazie) hatten wir ein gutes Ergebnis. Momentan sind unsere Bienenvölker noch im Wald. So wie es aussieht bekommen wird auch noch eine Ernte von der Weiss­tanne. Das ist dann das "Sahnehäubchen" und längst nicht jedes Jahr der Fall ;-)

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Wie kommt eigentlich der Honig in's Glas ?

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  Im Bienenmuseum Illertissen Nachschaffungszellen in einem Ableger Schwarmkontrolle durch Abkippen kleines Päuschen andere
 Bilder 

Bilder und Info's zum Thema "Bienen halten"

Es wirken mit / die Hauptpersonen:

Drohne, Biene, Königin
-  Mr. Löwenzahn
-  die kleine Waldlaus
-  der fleißige Imker

 

Im Web sind bereits viele gute Informationen zum Thema "Bienen und Imkerei" vorhanden. Deshalb wird einiges davon hier nicht noch einmal ausführlich beschrieben, sondern es wird darauf verlinkt.
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  Cottenweiler ist ein Teilort der Gemeinde Weissach im Tal im Rems-Murr-Kreis, Baden-Württemberg und liegt 6 km östlich der Stadt Backnang. Von Stuttgart aus sind es auf der B14 30 km in nordöstlicher Richtung.

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Letzte Änderung: 11.5.2019
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