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4. Juni '17: Ein außergewöhnliches Bienenjahr - zuerst sehr warm und später Frost, so dass die Obstblüte und die Akazienblüte erfroren sind. Dafür dann eine sehr gute Ernte im Raps auf der Schwäbischen Alb und jetzt honigt bereits der Wald - Honigtauerzeuger fast überall! Es könnte später auch noch eine Tannen­tracht folgen, was längst nicht jedes Jahr der Fall ist.

17. April '17: Nach den viel zu warmen und zu trockenen Wochen herrscht jetzt deutlich kühleres Aprilwetter. Mal sehen, was da am Ende der Obstblüte von den Bienenvölkern zu ernten ist. Danach, etwa Anfang Mai, geht es mit einem Teil der Völker auf die Schwäbische Alb in die Rapsblüte.

4. März '17: Bis auf eines haben alle unsere Bienenvölker die diesmal lange Kälteperiode überlebt. An frühlingshaft warmen Tagen wie heute wird kräftig Pollen eingetragen. Im noch kleinen Brutnest befindet sich erste gedeckelte Brut, so dass in den nächsten Tagen die ersten Bienen schlüpfen. Bis zur Kirschblüte werden die Völker jetzt sehr kompakt gehalten meist nur noch in einer Zanderzarge und ggf. auch noch mit einem Schied eingeengt. Ein Schieber unter dem sonst offenen Gitterboden unterstützt, dass möglichst wenig Wärmeverluste entstehen.

6. September '16: Unsere Bienenvölker wurden längst abgeerntet und werden nun für den kommenden Winter aufgefüttert und gegen den Parasit, die Varroa-Milbe behandelt, siehe auch das Album Spätsommerpflege. Eine weitere Maßnahme ist dann noch etwa Mitte Dezember notwendig. Dabei sollen die Völker brutfrei sein.
Wir haben dieses Jahr auch wieder ausreichend Königinnen gezogen und Ableger gebildet. Dies erhöht die Chance für eine gute Überwinterung und leistungsfähige Völker im kommenden Jahr.

10. Juli '16 - trotz dem bis jetzt meist zu kühlen Wetter haben wir ein gutes Honig­jahr. Zur Zeit stehen unsere Bienen­völker noch in der Linde, der Edel­kastanie und im Schwarz­wald. Nur die Akazien­tracht wurde durch Stark­regen früh­zeitig beendet. Im Wald stammt der Honig diesmal über­wie­gend von der Kleinen Fichten­quirl­schild­laus (Lecanie), was dazu führt, dass dieser Honig im Geschmack untypisch und deutlich milder als der gewohnte Wald­honig ist. Wir bezeichen diese Spezialität deshalb als "Sommer­tracht". Eine Alternative wäre direkt die Bezeichnung "Lecanienhonig".

7. Mai '16 - nach dem sehr kühlen Aprilwetter herrschen jetzt endlich die richtigen Temperaturen zum Sammeln von Nektar. Apfel am Heimatstandort (280 m) und Raps am Wanderplatz auf der Schwäbischen Alb (720 m) sind in voller Blüte - diesmal gleichzeitig und nicht wie sonst zeitversetzt.
Etwas mehr Arbeit als sonst macht uns dieses Jahr der Schwarmtrieb.

9. April '16 - Die Bienenvölker haben den Winter gut überstanden und stehen in den Startlöchern für das große Frühjahrsblühen. Bei Temperaturen über 12°C wird emsig Pollen eingetragen und der Brutumfang hat auch schon stark zugenommen. Obwohl schon einiges blüht (erste Kirschen, Ahorn etc.) zeigt die Waage momentan noch keine Gewichtszunahmen. Mit einem Überschuss an Nektar kann erst bei höheren Temperaturen ab etwa 20°C gerechnet werden. Dann blüht bei uns hier im Unterland auch der Löwenzahn und das Obst.

7. Januar '16 - Nach der von uns vor 3 Wochen durchge­führten Oxalsäure­behandlung gegen die Varroa-Milbe und endlich etwas kühleren Temperaturen herrscht nun Ruhe bei unse­ren Bienen und sie sitzen meist eng zu­sammen­ge­drängt als Wärme­kugel in ihrer Beute.
Gelegentlich werden wir die Standorte kontrollieren, z.B. nach einem Sturm, oder ob der Mäuse­schutz noch vor­han­den ist. Fast unmerklich werden die Tage schon länger und spätes­tens im Februar fangen die Bienen wieder an zu brüten. Wir freuen uns bereits auf die kommende Saison!

5. Oktober '15: Die Spätsommer-Arbeiten an den Bienen­völ­kern sind abgeschlossen. Alle wurden ausreichend für die kommende Winterzeit gefüttert und mindestens zweimal mit Ameisen­säure gegen den Parasit, die Varroa-Milbe behandelt. Was als Einziges für dieses Jahr noch fehlt, ist eine zusätzliche Behandlung, meist Anfang/Mitte Dezember, mit einer 3,5%igen Oxalsäure­lösung. Dabei soll keine Brut mehr vorhanden sein. Momentan wird aber noch Pollen eingetragen - ein sicherer Hinweis auf Brutpflege.

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Wie kommt eigentlich der Honig in's Glas ?

  Blick zum Aufstellplatz Imker Frater Franziskus Königin im Abfangröhrchen neuer Ablegerkasten  
  Am Blütenkelch der Goldrute Maitrieb der Weisstanne MoT-Behandlung Nr.2 Früchte eines Zwergmispel-Bäumchens andere
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Bilder und Info's zum Thema "Bienen halten"

Es wirken mit / die Hauptpersonen:

Drohne, Biene, Königin
-  Mr. Löwenzahn
-  die kleine Waldlaus
-  der fleißige Imker

 

Im Web sind bereits viele gute Informationen zum Thema "Bienen und Imkerei" vorhanden. Deshalb wird einiges davon hier nicht noch einmal ausführlich beschrieben, sondern es wird darauf verlinkt.
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  Cottenweiler ist ein Teilort der Gemeinde Weissach im Tal im Rems-Murr-Kreis, Baden-Württemberg und liegt 6 km östlich der Stadt Backnang. Von Stuttgart aus sind es auf der B14 30 km in nordöstlicher Richtung.

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Letzte Änderung: 4.6.2017
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