© Copyright 2005 - 2017  Frank Mikley - Imkerei-Album: 070609
Tagebuch Juni 2007
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Auch die Dadant-Betriebsweise. Interessantes Detail sind die Jutesäcke vor'm Flugloch,

Flugloch
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Das Fugloch heißt "Loch", obwohl es bei heutigen Magazin-Beuten meist ein Schlitz unten im Beutenboden ist. Dies hat "historische" Gründe. Ursprünglich lebte die Honigbiene in unseren Breitengraden im Wald, in alten Baumhöhlen, z.B. in verlassenen Specht-Höhlen. Die Öffnung war meist ein "Loch". Die Imker hießen damals auch noch "Zeidler" und waren als Zunft hoch geschätzt.
Bei Ablegern und anderen schwachen Volkern wird das Flugloch eingeengt, damit es vom Bienenvolk besser gegen fremde Eindringlinge verteidigt werden kann. Dies gilt auch für normal starke Völker im Winter. Hier wird dann meist ein Keil eingesetzt, der das Flugloch auch so in der Höhe verkleinert, dass die insektenfressenden Spitzmäuse [12] nicht mehr herein können.
die den schwer beladen heimkehrenden Sammlerinnen helfen sollen. Beim verschätzten Anflug oder auch bei Wind fallen sie so nicht in's Gras, müssen nicht erneut auffliegen und können das letzte kleine Wegstückchen "zu Fuß gehen". Gleichzeitig wird der Graswuchs direkt vor'm Flugloch verhindert.

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