© Copyright 2005 - 2017  Frank Mikley - Imkerei-Album: 070609
Tagebuch Juni 2007
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Hier mitten im Wald Beuten mit einem relativ kleinen Volumen (nur zwei Zargen Deutsch-Normalmaß). Dies lässt auf eine Betriebsweise schließen, bei der den Völkern die Königinnen entnommen wurden. Später, nach der Tracht, wird dann zurück vereinigt.

vereinigen
aufsetzen
verstärken
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zusetzen
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Es gibt verschiedene Methoden, Bienenvölker oder Teile davon zu vereinigen. Die häufigsten Gründe hierfür sind der Verlust der Stockmutter oder eine nicht ausreichende Volksstärke (s. auch Trachtvolk). Bei schwachen Völkern ist vorher unbedingt die Ursache zu klären! So kann z.B. bei einem kranken Bienenvolk das Vereinigen nichts bringen. Falls die Königin zu alt ist, kann das entfernen der alten und das Zusetzen (im Zusetzkäfig in die Wabengasse und drei Tage gesperrt!) einer jungen den Erfolg bringen. Alternativ kann ein ganzes Begattungskästchen (über Zeitung!) in einer leeren Zarge aufgesetzt werden.
Vor allem im Herbst, vor der Einwinterung und im zeitigen Frühjahr ist es sinnvoll, die Volksstärke der Bienenvölker zu kontrollieren und ggf. die schwächeren den stärkeren aufzusetzen. Bei Jungvölkern, die zu schwach gebildet wurden, reicht normalerweise das Zugeben einer gedeckelten Brutwabe (ohne die ansitzenden Bienen) völlig aus.
Insgesamt ist das Verstärken durch Brut - auch das Geben einer schlupfreifen Weisel- oder Schwarmzelle - immer den anderen, hier beschriebenen Methoden vorzuziehen. die Bienen können hierbei nicht zwischen "fremd" und "eigen" unterscheiden und jegliche Aggressionen, die sonst untereinander möglich sind, werden von vorn herein vermieden - die Brut, oder Königin schlüpft genauso, wie die eigene.
Vorteile:
1. Optimaler Honigertrag, da keine neue Brut mehr aufgezogen wird.
2. Es ist keine Schwarmbildung [A] mehr möglich und so müssen auch keine regelmäßigen Kontrollen stattfinden - die Völker können über die ganze Trachtzeit (3 bis 4 Wochen) in Ruhe gelassen werden.
3. Es wird kein Absperrgitter benötigt.
Nachteile:
1. Extra Arbeitsaufwand beim Trennen und wieder Vereinigen vor der nächsten Tracht, z.B. Wald- oder Tannentracht.
2. Ggf. nach dem Zurückvereinigen Probleme mit einer jungen, in der Tracht nachgeschafften Königin, die nicht, oder nur schlecht begattet wurde.

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