© Copyright 2005 - 2017  Frank Mikley - Imkerei-Album: 070417
Tagebuch April 2007 (2)
[anderes Album] [Begriffe] [Textmode] [Startseite]

[weitere Bilder]

index pictureindex picture
index pictureindex picture
index pictureindex picture
index pictureindex picture
index pictureindex picture
index pictureindex picture 
[weitere Bilder]
[anderes Album] [Begriffe] [Textmode] [Startseite]
***[älteres Album]  [ÜB][jüngeres Album][nächstes Bild]

17. April: In diesem Album soll schwerpunktmäßig in's Bienenvolk, sozusagen in's Innere dieses Superorganismus mit der Bezeichnung "der Bien" geschaut werden.

Hier sind Eier, sogenannte Stifte, auf einer neu ausgebauten Mittelwand, zu sehen. Gut ist auch der Zellenversatz um eine halbe Breite zur Rückseite der Wabe zu erkennen (dunklere Färbung). Weiterhin sieht man auch, dass die Bienen die Zellen zuerst rund bauen, auch den Zellenboden. Eckiger wird das Ganze erst durch extra Erwärmen, oder auch die Wärme des Brutnestes, bei dem sich der Wachsbau,

Bienenwachs
[Bild]
Wachs
Wachsdrüsen
aufketten  Bild [11]
Wildbau
[Bild]
Jungfernbau
[schließen]
Bienenwachs ist ein in der Natur vorkommendes Fett (Hauptbestandteil), wie z.B. auch das Olivenöl - nähere Details zu den Eigenschaften und der Zusammensetzung siehe [12]. Durch längere Molekülketten ist Bienenwachs allerdings bei Raumtemperatur nicht mehr flüssig, sondern fest. Ein weiterer Unterschied zu Pflanzenölen ist, dass von uns Menschen verzehrtes Bienenwachs unverdaut wieder ausgeschieden wird. Bienenwachs schmilzt bereits ab ca. 65 ºC und sollte aus Sicherheitsgründen (Selbstentzündung - Fettverbrennung) nie direkt, sondern immer in einem Wasserbad verflüssigt werden!
In einem bestimmten Alter besitzen die Bienen sogenannte Wachsdrüsen und "schwitzen" auf der Bauchseite, zwischen den Hinterleibsringen, kleine Wachsschuppen heraus. Dieses Material ist bei Temperaturen im Bienenstock von bis zu 35 ºC (im Brutnestbereich) gut modellierbar, vergleichbar mit einer Knetmasse. Bei einer bestehenden Tracht und falls im Bienenstock freier Raum, oder eine Lücke zwischen den Waben mit etwas mehr als 35 mm Mittenabstand vorhanden ist, "ketten" sich die Bienen dort "auf" und fangen an, einen neuen Wabenbau aus Wachs zu errichten. Wir Imker nennen dies dann "Wildbau" oder auch "Jungfernbau". Das Wachs von "Jungfernwaben" ist noch ganz weiß. Erst durch eine "Verunreinigung", das sogenannte Pollenöl entsteht die uns bekannte gelbe Färbung.
Weiteres siehe auch: Wiederverwendung von Bienenwachs
entsprechend durch physikalische Effekte (Oberflächenspannung einer Flüssigkeit) verändert. Als anschauliches Beispiel können zwei aneinander stoßende Seifenblasen dienen, bei den sich eine topfebene Trennwand bildet.

big picture
Valid HTML 4.0!   Valid CSS!   Kampf der SPAM!

3 : 2.030.375 :