© Copyright 2005 - 2017  Frank Mikley - Imkerei-Album: 060615
Tagebuch Juni 2006
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Pollenfallen vor'm Flugloch.

Flugloch
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Das Fugloch heißt "Loch", obwohl es bei heutigen Magazin-Beuten meist ein Schlitz unten im Beutenboden ist. Dies hat "historische" Gründe. Ursprünglich lebte die Honigbiene in unseren Breitengraden im Wald, in alten Baumhöhlen, z.B. in verlassenen Specht-Höhlen. Die Öffnung war meist ein "Loch". Die Imker hießen damals auch noch "Zeidler" und waren als Zunft hoch geschätzt.
Bei Ablegern und anderen schwachen Volkern wird das Flugloch eingeengt, damit es vom Bienenvolk besser gegen fremde Eindringlinge verteidigt werden kann. Dies gilt auch für normal starke Völker im Winter. Hier wird dann meist ein Keil eingesetzt, der das Flugloch auch so in der Höhe verkleinert, dass die insektenfressenden Spitzmäuse [12] nicht mehr herein können.
Diese werden täglich (morgens) angebracht. Abends wird dann der Pollen geerntet und sofort getrocknet.
Im Schatten ist eine gelochte Platte zu erkennen, durch die sich die Bienen zwängen müssen um die Pollenhöschen zu verlieren.

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