© Copyright 2005 - 2017  Frank Mikley - Imkerei-Album: 060510
Tagebuch Mai 2006
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Vom Carl, der seine drei Völker schon vor einer Woche aufgestellt hat, haben wir den Auftrag bekommen, eine Schwarmkontrolle durchzuführen. Im Honigraum (dritte Zarge) finden wir lauter Mittelwände

Mittelwand
[Bild] Wiederverwendung von Bienenwachs
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Das Bienenwachs kann wiederverwendet werden. Hierzu werden Altwaben und andere Wachsreste in einem Dampfwachsschmelzer oder sommers auch in einem Sonnenwachsschmelzer eingeschmolzen. Das dabei entstandene Wachs kann in einer mit dem Wabenmuster geprägten Gießform zu sogenannten Mittelwänden verarbeitet werden. Diese Mittelwände werden dann in die Rähmchen eingelötet. Hierzu sind dünne Drähtchen gespannt.
Schließlich können diese Rähmchen mit den Mittelwänden den Bienen während einer Tracht gegeben werden und die Bienen bauen daraus wieder Waben.
Die Wiederverwendung von Wachs ist teilweise in Verruf geraten, da sich verschiedene fettlösliche Stoffe im Bienenwachs anreichern können. Dies sind z.B. Medikamentenrückstände durch die Behandlung der Bienenvölker gegen die Varroamilbe und ein Bekämpfungsmittel gegen die Wachsmotte.
Wir verwenden mit gutem Gewissen unser eigenes Bienenwachs zur Herstellung von Mittelwänden, da in unserer Imkerei entsprechende rückstandsproblematische Stoffe nicht eingesetzt werden. Gegen die Varroamilbe werden nur organische Säuren, die im Stoffwechsel auch natürlich vorkommen, verwendet. Die Wachsmotten [12] müssen nicht bekämpft werden, da nur unbebrütete Waben aus dem Honigraum im Winter eingelagert werden.
und fast keine Bienen. Gründe dafür sind das kalte Wetter der letzten Tage, aber auch, wie sich dann herausstellt, viel Honig und dicke Honigkränze über der Brut in der zweiten Zarge.
Für diese Arbeit haben wir den Smoker angemacht, der jetzt ganze "Nebelwände" im Gegenlicht erzeugt.

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