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Fragen und Feedback (Gästebuch)         [ Neuen Eintrag erstellen ]

Haben Sie eine Frage, oder wollen Sie einfach nur Ihre Meinung zu dieser Website mitteilen? So können Sie hier die Tasten klimpern lassen. Es ist alles erlaubt, was zum Thema dieser Seiten passt. Allerdings besteht keine Gewähr, dass der Eintrag nicht wieder gelöscht wird. Dies gilt auf jeden Fall für rassistische und gewaltverherrlichende Beiträge. Auch ist Werbung nicht unbedingt erwünscht.

Bei einer Frage wird es hier möglichst bald auch eine Antwort geben, oder die Frage wandert sogar in's Kapitel FAQs.

Bitte beachten Sie: Diese Seite ist  kein Forum, d.h. zu Ihrem Betrag wird es keine direkten Antworten von anderen Besuchern, sondern nur von einem, dem Betreiber geben. Ein echtes Imkerforum gibt es dagegen hier [ext.Link]. Es macht also deutlich mehr Sinn, Fragen wie z.B. "Ich suche eine XYZ-Königin" dort zu stellen. Allerdings muß man sich hierzu als Benutzer anmelden. Zu Fragen der Artbestimmung von mit den Honigbienen verwandten Insekten kann das Entomologieforum [ext.Link] sehr empfohlen werden. Dabei sollte möglichst ein Bild vorhanden sein.

[ Übersicht der bisherigen Einträge anzeigen ]

Imkermeister Klaus Ahrens
imkerei-ahrens.de/

27.12.2011 18:27
Nr.122
Im Winter ist es Ruhiger

Hallo Herr Kollege Glückwünsche zu der schönen Seite sehr informativ gefällt mir gut!
[zum Seitenanfang]
Sandro
www.italimar.com/de/

3.11.2011 22:01
Nr.121











    Bestäubung
Honig und Genmanipulation

Hallo Herr Mikley,
was mich schon immer einmal interessiert hat. Wenn ein Imker seine Bienen in der Nähe von Feldern mit z.B. Gen-Mais oder anderen genetisch manipulierten Pflanzen fliegen läßt, hätte dies auch Auswirkungen auf den Honig.

Falls ja, könnte der Honig eventuell sogar schädlich sein? Und gibt es eine Möglichkeit sicherzustellen, dass mein Honig keine Rückstände aus genetisch manipulierten Pflanzen enthält?

Schon einmal vielen Dank für Ihre Antwort im Voraus.

Gruß
Sandro

Hallo Sandro,

Bienen sammeln in ihrem Flugkreis (max. etwa 2 km Radius) als Nahrung Nektar und Pollen. Mais, ein Süßgras (Windbestäubung), liefert dabei zwar keinen Nektar, ist aber trotzdem im Sommer als Pollenlieferant (Eiweiß für die Brutaufzucht) für die Bienen attraktiv. Die Bienen erzeugen aus Nektar durch Wasserentzug (Verdunstung) Honig. Dieser wird dabei in die Waben gebracht und mehrfach umgetragen. Genauso wird auch überschüssiger Pollen, zumindest kurzfristig, in Wabenzellen gelagert. Es findet sozusagen eine "Verunreinigung" des Honigs durch (daneben gelagerten) Pollen statt. Zudem können bei der Honigernte (Schleuderung) weitere Reste an Pollen in den Honig gelangen. Letztendlich kann ein Honig bis zu 1% Pollen enthalten. Wenn der Mais genmanipuliert ist, findet man natürlich auch diesen Pollen im Honig.

Vor Jahren gab es dazu in Bayern ein spektakuläres Gerichtsurteil, das einen Imker zwang, ohne jegliche Entschädigung seinen Honig zu vernichten, weil er durch den darin enthaltenen genveränderten Pollen nicht mehr verkehrsfähig sei. Vor kurzem wurde nun dieses Urteil vom Europäischen Gerichtshof kassiert (revidiert). Ein entsprechend geschädigter Imker hat jetzt einen Schadensersatzanspruch an den Landwirt. Zudem: Enthält ein Lebensmittel (z.B. Honig) gentechnisch veränderte Anteile, so ist es weiterhin nicht verkehrsfähig, es sei denn, es wird extra geprüft, extra zugelassen und mit einer entsprechenden Kennzeichnung versehen. Infos zum Urteil siehe (1), (2) und (3).

Durch dieses neue Urteil ist in Deutschland (und der EU) der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen deutlich schwieriger geworden. Allerdings hat sich in anderen Teilen der Welt, z.B. in Nordamerika die sogenannte "Grüne Gentechnik" in vielen Bereichen durchgesetzt und u.a. Mais und Raps (eine sehr gute Trachtpflanze aus der großen Pflanzenfamilie der Kreuzblütengewächse) sind dort meist genverändert.

Ob diese neue EU-Rechtslage auf Dauer einigen Wirtschaftsinteressen im Agrarsektor, inklusive der massiven Lobbyarbeit von Monsanto & Co. standhält, ist nicht sicher. So wurde z.B. versucht, über den Deutschen Bundesrat die bestehende Null-Toleranz-Schwelle beim Saatgut aufzuweichen (s. bei Greenpeace 27.4.11).

Fazit: Zumindest momentan darf bei uns erzeugter Honig keine genveränderten Anteile enthalten. Und: Es macht Sinn, sich als Imker und Verbraucher in Vereinen, wie z.B. diesem zu engagieren.

Zur Giftigkeit: Dass Pollen durch Genveränderung chemisch-toxische Bestandteile enthält, ist mir bis jetzt nicht bekannt. Die Gefahr geht wohl eher von den darin enthaltenen veränderten Erbanlagen aus. So gibt es Vermutungen, dass Gentransfers zwischen unterschiedlichen Organismen möglich sein könnten, z.B. durch die Nahrungsaufnahme - siehe auch unter Horizontaler Gentransfer und Gentransfer im Darm ist nicht ausgeschlossen.

Puh! ... viele Details (hat mich auch etwas Zeit an Recherche gekostet). Ich hoffe, dass die Fragen damit gut genug beantwortet sind ;-)

Gruß Frank     letzte Änderung am 06.11.11, 18:53

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volker hausenberg
fa(dot)hausenberg(at)
t-online(dot)de

23.5.2011 14:23
Nr.117
Das Volk trägt keinen Honig ein

Ein Schwarm aus dem letzten Jahr(nr 101), also mit einer alten Königin, und ein anderes Volk(nr 34) mit einer Königin 2010, die gut über den Winter gekommen sind, tragen in diesem Frühjahr keinen Honig in den Honigraum ein. Nr 101 hat nur ein schwaches Brutnest mit einigen Drohnen. Die Königin habe ich nicht gesehen. Bei Nr 34 habe ich die Königin gesehen, Drohnen und Brut normal vorhanden. Aber in beiden Völkern keine Stifte und Schwarmzellen vorhanden. Was kann der Grund dafür sein, dass kein Honig eingetragen wird. Gruß von Volker Hausenberg

Hallo Volker,

da gibt es eine Menge von Gründen. Häufig dürfte es allerdings einfach nur die Volksstärke sein: Wenn ein starkes Volk in einer guten Tracht viel Honig bringt, dann bringt daneben ein um 20% schwächeres vielleicht noch die Hälfte und ein halb so starkes gar nichts mehr - es wird dann alles für den Eigenbedarf gebraucht. Die Beherrschung dieses Sachverhalts ist genau "die Kunst" der Imkerei: starke Völker, die viel Honig bringen und trotzdem noch nicht abschwärmen. Für einen Anfänger ist es noch schwer, hierzu die Dynamik eines Bienenvolks richtig einzuschätzen und ggf. rechtzeitig korrigierend einzugreifen.

Ein Geheimnis zum Erfolg ist auf jeden Fall die ausreichende Bildung von Ablegern und das Wirtschaften mit möglichst jungen (einjährigen) Königinnen. Zudem sollten schwache Völker im zeitigen Frühjahr vereinigt und kranke sogar aufgelöst werden. Die bringen sonst anstatt Honig nur Arbeit und binden Material (Beuten, Waben), das besser eingesetzt werden kann.

Gruß Frank

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Thore Borchers
thore98(at)
hotmail(dot)de

13.5.2011 12:10
Nr.115
Zuckerwasser

Warum füttern Imker ihre Bienen mit Zuckerwasser? Ich soll das Thema in Biologie vorstellen. Danke!!

Das Zuckerwasser oder ein Invert-Zuckersirup wird im Spätsommer nach der letzten Honigernte gefüttert, damit die Bienen genug Vorräte für den Winter haben, siehe im Album Arbeiten im September. Natürlich könnte man den Bienen auch einen ausreichenden Teil des Honigs lassen. Allerdings ist dieser wertvoller als Zucker und manche Honigsorten sind für die Überwinterung nicht so gut geeignet, z.B. der ballaststoffreiche Waldhonig.

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reh
rehli(dot)mci(at)
gmx(dot)ch

8.5.2011 22:00
Nr.111
verbraustes Bienenvolk

hallo,

bei der Blütenhonigernte ist mir beim Rücktransport ein Bienenvolk verbraust.
alle bienen tot , honigwaben zusammengesackt u.s.w. ein trauriges Bild.
kann man den resten von honigwaben noch schleudern und gebrauchen?, kann man die noch vorhanden Brutwaben einem anderem Volk zuhängen?
oder soll alles vernichtet werden?
für eine schnelle antwort bin ich sehr dankbar.

mfg reh

Hallo reh,

die vorhandenen Brutwaben kann man, solange noch nicht abgestorben einem anderen Volk zuhängen. Schleudern kann man nur die noch heilen Waben, das andere vielleicht über Futtertröge ausfressen lassen - einem Volk auf- oder untersetzen.

Allerdings: mir ist auch einmal ein für Schauzwecke gebildetes Volk in einem Bienenkorb (freier Wabenbau) mit viel eingetragenem Honig beim Anheben abgesackt, weil ich damals nicht wusste, dass man Weidenäste zur Verstärkung einbringt (einklemmt). Ich habe dann diese "traurige Pampe" aus Bienen, Wachs und Honig vergraben.

Gruß Frank

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cini
ela5566(at)
web(dot)de

16.3.2011 19:44
Nr.110
Gelee Royal

Hallo,

wenn bei Gelee Royal 1 Tag (24h) die Kühlkette unterbrochen wird, ist es dann ein ernst zu nehmendes Problem, kann ich es weiterhin noch einnehmen?
Ich meine Pures Gelee Royal.


Also da muss ich leider passen. Wir verwenden und erzeugen kein Gelée Royale. Inwieweit dieser sehr spezielle und u.a. auch eiweißhaltige Futtersaft lagerfähig, temperaturempfindlich und verderblich ist, weiss ich nicht. Auch keine Ahnung wie dieses Produkt verarbeitet und ob möglicherweise auch irgendwie konserviert wird. Ich würde den Erzeuger oder Vermarkter danach fragen.

Gruß Frank

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klima karl-heinz
k(dot)klima(at)
logistik-kes(dot)at

19.11.2010 23:16
Nr.108
Frage zum Honig

Hallo. Mein Freund hat einen bösartigen Tumor an Lunge und Speiseröhre. Er nimmt seit Jahren, mehrfach am Tag, zum Kaffee Honig hinzu. Meine Frage an Sie: ist das gut für den Körper und hat das überhaupt noch eine Wirkung? Soll man eine Zeit lang aussetzen?
Vielen Dank fúr ihre Antwort.
Bitte an meine mail schicken. ich mach' mir sehr große Sorgen um ihn. Er bekommt eine Chemotherapie.
lg. klima karl-heinz

Hallo Herr Klima,

Honig ist kein Wundermittel zur Verhinderung oder Behandlung von bösartigen Krankheiten!

Honig kann aber als maßvoll eingesetzter natürlicher Süßstoff - und mit seinen anderen Inhaltsstoffen - Bestandteil einer gesunden, vollwertigen Ernährung sein. Diese kann allerdings keine notwendig gewordenen medizinischen Behandlungen ersetzen, sondern höchstens ergänzend unterstützen.

MfG Frank Mikley

Bitte auch den Gesundheitshinweis im Impressum beachten.

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Spangenberg, Gabriele
gabi-spangenberg(at)
t-online(dot)de

24.10.2010 13:28
Nr.107
Honig als Emulgator ?

Honig wird in der Küche (Dressings) und in der Körperplege (Heilöle im Wasch- oder Badewasser) als Emulgator eingesetzt. Ich möchte gern wissen, welche Inhaltsstoffe den Honig zum Emulgator werden lassen.
Vielen Dank im Voraus

Hallo Frau Spangenberg,

Honig ist aus der Sicht eines Chemikers nur eine übersättigte Zuckerlösung mit den Komponenten Fructose, Glucose, andere Zuckerarten und Wasser. Die auch vorhandenen ernährungsphysiologisch wertvollen Inhaltsstoffe (Enzyme, Aminosäuren, Mineralien, Pollen etc.) würde man aus dieser Sicht wegen der geringen Anteilsmenge nur als "unwichtige Verunreinigungen" betrachten. Dass ein solches Stoffgemisch die Wirkung eines Emulgators hat, ist mir bis heute nicht bekannt und kann ich mir eigentlich auch nicht vorstellen, halte es für eine Fehlinformation.

Begriffserklärungen: Emulgator - Übersättigung - Monosaccharid Fructose - Inhaltsstoffe des Honigs

Gruß Frank

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Iris Schubert
schubert(dot)irisauguste(at)
googlemail(dot)com

25.8.2010 07:55
Nr.106



    Honig abdeckeln
Honig - pflanzliches oder tierisches Produkt?

Bei uns im Kurs für hauswirtschaftliche Berufsbildung ist eine Diskussion aufgekommen ob Honig nun ein pflanzliches oder ein tierisches Produkt ist.
Bitte helfen Sie mir
Vielen Dank
Iris

Zitat aus "Das große Honigbuch" von Horn & Lüllmann, Seite 29, ISBN-10: 3-440-10838-4:

"Honig ist sehr komplex aufgebaut .... ein flüssiges, dickflüssiges oder kristallines Lebensmittel, das von Bienen erzeugt wird, indem sie Blütennektar, andere Sekrete von lebenden Pflanzenteilen oder auf lebenden Pflanzenteilen befindliche Sekrete von Insekten aufnehmen, durch körpereigene Sekrete bereichern und verändern, in Waben speichern und dort reifen lassen."

Also: Die Ausgangsstoffe des Honigs sind pflanzlich, das fertige und veränderte Produkt stammt von Tieren. Ein kompletter Umbau (über den Stoffwechsel), wie z.B. bei der Kuhmilch, hat aber nicht stattgefunden. Meine Interpretation wäre also: "Honig ist ein tierisches Produkt mit vielen Anteilen pflanzlichen Ursprungs."

Gruß Frank

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hartmut
elke(dot)kirst(at)
t-online(dot)de

9.8.2010 17:40
Nr.104
winterfutter mit honig

ich füttere mit zucker/wasser im verhältnis 3:2.
ich möchte teilweise mit honig füttern, welches verhältnis honig/wasser entspricht dem verhältnis 3:2 zucker/wasser?

für ihre antwort im voraus besten dank.

hartmut

Das ist doch eine einfache Rechenaufgabe der Form: "Unverdünnter Honig enthält ca. 20% Wasser. Wie viel Wasser muss zugegeben werden, um 40% zu erhalten?"
Ergebnis: etwa 330ml Wasser auf 1kg Honig.

Gruß Frank

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ohlert
info(at)
ohlert(dot)de

4.7.2010 21:55
Nr.103




    Vorlagern
Vorlagern - es sammeln sich sehr viele Bienen vor dem Stock

guten Abend,
seit 2 Tagen (sehr warmes wetter bei uns ca. 35° tagsüber und 24° nachts sammeln sich viele bienen vor dem Eingang zum Stock und kleben an der Beutenaussenwand. Sie schwärmen aber nicht. sind sehr emsig und produzieren viel Honig. ich habe Honigwaben entnommen und leere eingefügt und zusätzlich eine 2. Honig-beute darüber gestellt (Erlanger magazin)
haben die bienen zu wenig platz? schwärmen sie jetzt im Juli auch noch? Was tun?

Hallo Herr/Frau Ohlert,

Sie haben das schon richtig erkannt. Die Bienen haben oder hatten zu wenig Raum. Bei dem rechten Volk auf dem Bild links war das ähnlich. Raum geben und ggf. auch Honig entnehmen sind dabei die richtigen Maßnahmen. Mit dem Schwarmtrieb ist um diese Jahreszeit, nach der Sonnenwende nicht mehr zu rechnen.

Ein kleiner sogenannter "Bienenbart" am Flugloch ist allerdings bei starken Völkern und hohen Temperaturen oder wenn die Sonne ungeschützt auf die Beute "knallt" noch normal. Die älteren Sammelbienen mögen nicht mehr die hohen Brutnest-Temperaturen und halten sich deshalb in lauen Sommernächten auch mal ausserhalb des Fluglochs auf. Bei Beuten mit hohen Gitterböden hängen sie zuerst nach unten durch.

Gruß Frank

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Draku

19.3.2010 02:35
Nr.101
Imkerei Vorschriften

Ich möchte gerne das Handwerk nicht aussterben lassen und selbst Honig /Met produzieren.

Hier in der Nähe gibts eine Schule die Kurse anbietet - allerdings 100 E Kosten...

Bevvor ich das Geld rauswerfe- gibts da Grundlagen zur Haltung?

Ich wohne im Gewerbegebiet - 500 m2 Grundstück - also nicht so groß. 500 Meter neben Grundstück ist ein Fußballfeld.

Gibts zur Haltung da Vorschriften ? Darf ich also einfach so Bienen halten oder kanns schon bei offensichtlichen Sachen wie : da ist Fußballplatz in der Nöhe, Firmen Probleme geben die mir die Bienenhaltung verbieten ?

Will jetzt keine 100 E ausgeben pro Nase - mein Mann würd auch gern beim Bienenseminar mitmachen um dann zu erfahren daß es eh nich erlaubt ist Binenen zu halten.

Siehe weiter unten bei  Beitrag Nr. 35  mit dem Link zu einem sehr ausführlichen Artikel genau zu diesem Thema: "Der Imker und sein Nachbar". Viel Spaß beim Lesen ;-)

Frank

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Alex B

24.1.2010 12:00
Nr.100
Imkern+Einsteiger

Hallo zusammen,
ich bin am überlegen ob ich mit der Imkerei anfangen will. Allerdings wollte ich mich vorher informieren, wie viel Zeit und Kosten da auf einen zukommen und ob ich überhaupt dafür geeignet bin! Ich wollte mir daher erstmal ein Buch anschaffen. Nun kann ich mich nicht entscheiden zwischen Verlag Kosmos+Imkern Schritt für Schritt oder Kosmos+ Der Wochenend-Imker? (Oder ein ganz anderes) Können Sie weiterhelfen oder einen Tipp geben?
Vielen Dank und liebe Grüße

Hallo Alex,

prima, Du machst es bis jetzt genau richtig! Ich schlage folgendes Vorgehen vor:
1) Theorie lernen = Buch (Bücher) lesen - allerdings sollten die aktuell sein, nicht aus einem "Antiquariat"
2) unbedingt Anfängerkurs besuchen
3) erst danach die Entscheidung zum Anfangen fällen
3a) Mitglied im örtlichen Imkerverein werden

Wird diese Reihenfolge nicht eingehalten, dann sind leider herbe Rückschläge möglich (vorprogammiert), siehe z.B. den folgenden Beitrag "Räuberei" von Jakob M.

zu den Punkten:
1) Die aufgeführten Bücher kenne ich leider nicht. Empfehlen kann ich immer noch das Buch "Einfach Imkern" von Dr. Gerhard Liebig, siehe Literatur.
2) Nur durch einen Kurs bekommt man auch einen vertiefenden Einblick - kann dann den Aufwand an Zeit, Kosten etc. besser abschätzen.
3a) Viele Verbände und Vereine bieten eine gute Unterstützung für ihre Anfänger. Zudem ist man über eine Mitgliedschaft auch automatisch und preiswert gegen einige mögliche Schadensfälle versichert.

noch ein Link: Kurzanleitung für Imkeranfänger [44]
Beispiele für Kurse und Schulungen bei [8] und [9]

Gruß Frank

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Jakob M.
jakob(at)
maties-name(dot)de

22.11.2009 18:09
Nr.99
Räuberei

Hallo, ich habe mir im Frühling drei Bienenableger gekauft und zwei von den Ablegern wurden getötet und ausgeraubt. Der Dritte ist momentan arm an Futter, da sie ihn ebenfalls angegriffen haben und meine Frage hierzu:
Steht eine Chance, dass ich mir im Frühling nochmals Ableger kaufe und diese Honig bringen oder werden die Bienen wieder angegriffen und ausgeraubt, wenn ja was kann ich dagegen tun??? Lieben Gruß

Hallo Jakob,

aus Deinen Fragen lese ich heraus, dass Du möglicherweise ohne ausreichende Schulung in einem Anfängerkurs o.ä. mit der Imkerei begonnen hast. Deshalb kannst Du auch einige Fehler gemacht haben, die letztendlich zu einer Schwächung der Völker, dadurch Räuberei und zum Zusammenbruch geführt haben.

So pauschal kann ich die eigentliche Ursache nicht erraten. Ich kann nur empfehlen, zuerst (oder zumindest gleichzeitig) einen Anfängerkurs zu machen. Bei richtiger Anleitung sollte aus einem im Frühsommer (Mai-Juni) gebildeten Ableger bis zum Herbst auf jeden Fall ein starkes Jungvolk entstehen, dass dann im Folgejahr auch Honig bringt.

Ein Beispiel für's notwendigerweise vorher lernen: Leider ist heutzutage ein ganz gewissenhafter Umgang mit der Erkennung der Höhe des Befalls und der daraus folgenden Behandlung gegen die Varroamilbe notwendig, um gerade nicht im Spätsommer bis Winter Völkerverluste zu erleiden. Das muss ausreichend den Imker-Anfängern vermittelt und auch praktisch vorgeführt werden. Man kann da sehr leicht viel falsch machen! Auch ich mit über 20 Jahren Imkerei-Erfahrung habe da leider schon Lehrgeld zahlen müssen. Die Schadensschwelle hat sich in den letzten Jahren deutlich verringert - durch zusätzliche Faktoren, die noch nicht eindeutig geklärt sind, Stichwort "Varroa + x". Einige Forscher begründen das mit sekundären Virus-Erkrankungen, aber auch andere (weitere neue) Umwelteinflüsse könnten eine Rolle spielen.

Gruß Frank

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Renate Koczan
Renate_Koczan(at)
web(dot)de

4.8.2009 16:33
Nr.98





    Wasserholerinnen

    Ergebnis der Bestäubung
Bienen im Wasserfass

Hilfe,
wir haben in unserem Garten nehrere Wasserfässer. In einem Plastikfass sammeln sich nun immer mehr Bienen um daraus zu trinken. Inzw. krabbeln sie sogar schon die fehlenden 15 cm das Fass innen runter um an das Wasser zu kommen. Dauernd schwirren Bienen, 20- 30 Stück, um das Fass, ich mag schon gar nicht mehr in die Nähe des Fasses gehen. Alle anderen Fässer interessieren sie nicht. Den Versuch das Fass abzudecken brachte auch keinen Erfolg, sie entdeckten ein Schlupfloch und waren wieder drin. Der Garten liegt in einer Gartensiedlung, ich weiß auch nicht, woher die Bienen kommen. Was kann ich tun?

Hallo Renate,

diese Geschichte ist total harmlos, da Bienen nur in unmittelbarer Nähe ihres Nestes bei einer Störung zur Verteidigung aggressiv werden können. Solange man sie nicht direkt quetscht, oder danach schlägt, stechen sie nicht.

Im Umkreis von maximal ein bis zwei Kilometern muss es Bienenstöcke eines Imkers geben.

Mein Vorschlag: Die Wasserholerinnen an diesem einen Wasserfass freundlicherweise dulden, oder sonst halt das Fass vorübergehend (ür sechs Wochen = max. Lebenszeit einer Bienengeneration im Sommer) leer machen.

Gruß Frank

PS - noch eine Frage am Rande: Wenn Ihr in der Gartensiedlung auch Obstbäume, Erdbeeren oder ähnliches habt, wer sorgt da wohl für eine gute Bestäubung - wäre da nicht eine kleine Gegenleistung angebracht?

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Helmut Pick
helmutpick(at)
netcologne(dot)de

29.7.2009 21:08
Nr.97
Macht Honig dick

Hallo.

Ich esse sehr gerne zum Frühstück Ein Volkornbrot mit Honig. Mein Honig stammt von einem Imker aus meinem Ort. Da ich auf meine Figur achten muß und Honig süß ist möchte ich wissen ob zufiel davon Dick macht.

MFG H.Pick


Hallo Herr Pick,

also eine Scheibe Vollkornbrot, nicht gerade fingerdick mit Honig bestrichen, macht mit Sicherheit allein noch nicht dick. Trotzdem ist Honig ein zwar natürliches, aber kalorienreiches, konzentriertes Nahrungsmittel und deshalb sind größere Mengen in kurzer Zeit - wie auch bei anderen Süßigkeiten - nicht zu empfehlen.

Gruß Frank

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Karin Westphal
Karin(dot)e(dot)westphal(at)
web(dot)de

22.4.2009 12:08
Nr.94



    Wildbienenstand

    Gelege von Mauerbienen
Hilfe für einen hilfsbereiten Laien - können Wildbienen umgesiedelt werden ?

In unserem Gerätehaus haben ein paar Bienen angefangen, in der Nut eines Bollerwagenbrettes Waben zu bauen. Es liegen auch schon ein paar Pollenkugeln darin. Da wir das Gerätehaus viel nutzen und ich drei Kinder habe, würde ich die Bienen gerne "umsiedeln". Wie mache ich das am Besten?

Im Voraus schon einmal vielen Dank von Ihrer
Karin Westphal


Hallo Frau Westphal,

mit Umsiedeln ist bei den absolut harmlosen (!) Wildbienen nichts zu machen. Sie bilden trotz der kleinen Ansammlungen (Aggregationen) keine Staaten, sondern jedes der ein oder auch ein paar Eier legenden Weibchen sorgt nur für den eigenen Nachwuchs. Was man natürlich machen könnte, ist die eingefangenen Tierchen außerhalb ihres Flugkreises (vermute mal weniger als 2km) auszusetzen, sodass sie nicht mehr zurückfinden. Allerdings zerstört man dadurch auch ihre dieses Jahr gepflegte Brut - ist deshalb nicht erlaubt, s.u. Link Wildbienenschutz.

Also mein Rat: Freuen sie sich über dieses kleine Naturschauspiel - nicht alles was einem fremd erscheint, muss unbedingt gefährlich sein! Es ist nach ein oder zwei Wochen, wenn die Brut mit einer ausreichenden "Mitgift" versorgt ist, sowieso vorbei. Eine weitere Pflege durch die Muttertiere findet nicht statt. Es ist doch schön, wenn solchen Insekten bei uns noch eine Chance zum Leben gegeben wird.

Gruß Frank Mikley

Siehe auch Wildbienen [34], Wildbienenschutz und weiter unten beim Eintrag Nr. 43.

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Katrin

9.2.2009 08:43
Nr.93
Setzt Honig bei Erhitzung Giftstoffe frei?

Hallo Zusammen,

ich habe am Wochenende gehört, das man keinen Honig in den Tee tun soll, da bei der Erhitzung des Honigs Giftstoffe freigesetzt werden. Da ich das noch nie gehört habe, wollt ich mal die Fachexperten fragen.

Danke schon jetzt für die Info.

Gruß Katrin


Hallo Katrin,

diese immer wieder auftauchenden Meldungen beziehen sich sehr wahrscheinlich auf den Stoff HMF [12], der durch Alterung oder länger andauernde Erwärmung in allen zuckerhaltigen Lebensmitteln entstehen kann. Also auch im Honig, der mengenmäßig im wesentlichen aus den beiden Zuckerarten Glucose und Fructose besteht, siehe Der Honigfächer [ext. Link] (PDF-Datei).

Ob HMF, wie anscheinend vermutet, giftig ist, darf angezweifelt werden. Zudem lässt eine kurzzeitige Erwärmung des Honigs beim Süßen des Tees noch kein HMF entstehen, oder höchstens in äußerst geringen Mengen.

Einen Tipp zum Süßen mit Honig in heißen Getränken gibt es beim Eintrag Nr. 63 und dann noch ein recht ausführlicher Artikel, der sich mit Glühwein und u.a. auch der angeblichen Giftigkeit von HMF [ext. Link] befasst.

Gruß Frank

Nachtrag - Eine ganz genaue Erklärung gibt es von Dr. Helmut Horn in folgendem Artikel:  Kann man Honig zum Süßen von heißen Getränken empfehlen ? [33]

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Nadja
nadjaneumann(at)
hotmail(dot)com

30.1.2009 12:57
Nr.91
Tolle Seite

...alle meine Honigfragen wurden geklärt.

Lg
Nadja
[zum Seitenanfang]
Anika
L2Y3D(at)
web(dot)de

3.12.2008 19:05
Nr.89
Honigetiketten

Wenn Honig auf dem Etikett steht, ist dann auch wirklich Honig drin? Und in wie weit darf Honig mit anderen Zuckerarten vermischt werden?

Da gibt es schon weiter unten, beim Eintrag Nr. 39 eine Antwort.

Gruß Frank

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murmel

3.10.2008 17:10
Nr.84
Kann Honig schlecht werden?

Hallo,

Mich beschäftigt schon seit längerem diese Frage. ich habe einen Honig geschenkt bekommen, der auch nur 1 Jahr haltbarkeit hatte. Nun habe ich den Honig in der Küche gelagert. Er hat wahrscheinlich zu viel Hitze bekommen. Kurz und gut, der Deckel kam hoch und er fing an auszulaufen. Als ich ihn dann zum ersten mal geöffnet habe, roch er gegoren. Ist der Honig nun noch genießbar? Wenn man ihn kostet schmeckt er nur ganz leicht alkoholisch.

Viele Grüße
murmel


Antwort: Faulen, schimmeln oder schlecht werden und dann ungenießbar oder sogar giftig sein, wie z.B. Fleisch, kann Honig nicht. Honig konserviert sich sozusagen durch seine natürlich darin vorkommenden Inhaltsstoffe selbst. Bei falscher Lagerung kann Honig allerdings anfangen zu gären, siehe weiter unten bei "Kann Honig gären?".

Gruß Frank

[zum Seitenanfang]
butz666
heino(dot)puelscher(at)
freenet(dot)de

27.8.2008 20:56
Nr.83
siedlung

hallo ihr lieben,ich habe mal eine frage,und weiß nicht an wen ich mich wenden soll.und zwar gehts darum das unser nachbar (50 mtr)entfernung,seine bienenstöcke im garten hat.und wir täglich mehr als 50-80 bienen im haus haben.nun meine frage,ist das erlaubt in einer siedlung??????

Hallo Heino,

zur Bienenhaltung in der Nachbarschaft gibt es bereits weiter unten eine Antwort.

Interessant ist die Frage, warum überhaupt so viele Bienen in das Haus geraten. Dies ist sehr ungewöhnlich und muss eine ebenso ungewöhliche Ursache haben. Bienen haben normalerweise überhaupt keinen Anlass in ein Haus einzudringen. Was sollen sie dort suchen oder finden?

Eine mögliche Erklärung wäre auch, dass es sich gar nicht um Bienen, sondern um die gelb-schwarz gestreiften Wespen handelt. Bei denen gibt es zwei Arten, die im Spätsommer sehr lästig werden können und eventuell auch ihr Nest irgendwo im oder um's Haus herum haben, z.B. in einem Rolladenkasten oder unter dem Dach.

Die Lösung des Problems liegt auf jeden Fall nicht darin, die Bienenhaltung verbieten zu wollen, sondern die Ursache für das Eindringen der Insekten - egal ob Honigbienen oder Wespen - heraus zu finden und zu beseitigen.

Gruß Frank

[zum Seitenanfang]
Frank - selbst

22.7.2008 08:38
Nr.81
Fehler behoben

Durch eine fehlende Datei auf dem Server war hier für ein paar Wochen kein Eintrag möglich.
[zum Seitenanfang]
Renate Willburger
Renate(dot)Willburger(at)
kabelmail(dot)de

4.6.2008 15:24
Nr.80
Lagerung von Kauwachs

Guten Tag,
zuerst einmal ein herzliches Danke für Ihre Antwort den Standplatz der Bienen betreffend.
Heute beschäftigt mich die Frage, wie das Kauwachs/Deckelwachs ordnungsgemäß über längere Zeit zu lagern ist.
Bekanntlich fällt das Deckelwachs ja vor dem Schleudern im Frühling/Sommer an. Für Allergiker ist ein Anwendungsbeginn bzw. Kauen des Deckelwachses zur Hyposensensibilisierung aber bereits im Winter (Januar) sehr sinnvoll. Ist Deckelwachs denn so lange haltbar und wie ist es zu lagern? Besteht auch die Möglichkeit es einzufrieren, z.B. in Gläsern, und bei Bedarf schonend aufzutauen?
Im voraus Dank für eine Rückmeldung von Renate

Hallo Renate,

das ist genau die richtige Vorgehensweise. Der Pollen ist nur begrenzt haltbar und durch das Einfrieren kann dieser Wertverlust deutlich verzögert werden. Also zur Lagerung Einfrieren und später beim Gebrauch in den Kühlschrank.

Übrigens besteht sonst auch die Gefahr, dass Wachsmotteneier vorhanden waren. Bei einer Lagerung über +14°C kann das recht unappetitlich werden.

Gruß Frank

P.S: Zur Haltbarkeit von Pollen siehe auch bei "Kann ich bei ihnen auch Blütenpollen kaufen ?"

[zum Seitenanfang]
Ute Stork
8stork(at)
web(dot)de

4.6.2008 10:42
Nr.79
Honigernte

Hallo!

Wir haben unsere Bienen von den Rapsfeldern zurückgeholt und auch recht gut, je nach Volk, Honig geerntet. Bei einem besonders gutem Volk ist jetzt noch auf neun Waben viel Honig, der aber noch nicht genügend verdeckelt ist, um ihn zu schleudern. Vor allem möchten wir vermeiden, dass die Bienen diesen mit Lindennektar vermischen. Wie könnten wir das vermeiden?

Vielen Dank auch mal an dieser Stelle für Ihre tollen Seiten. Als Jungimker habe ich schon viele wertvolle Hinweise gefunden!!

Gruß! Ute Stork


Hallo Ute,     (ergänzte Version vom 5.6.)

das ist immer das Problem, wenn eine Tracht vorbei ist, vielleicht sogar die Waben angetragen, nur teilweise gefüllt sind. Die Bienen deckeln dann einfach nicht mehr weiter - die Wachsverabeitung, auch z.B. das Ausbauen von Mittelwänden findet nur statt, wenn Überschuß hereinkommt.

Damit der Honig auch reif ist, sollte er noch mindestes eine weitere Woche nach Trachtschluß in den Völkern verbleiben. Danach würde ich ihn auch im Zustand "nur teilweise verdeckelt" ernten und zur Sicherheit den Wassergehalt mit dem Refraktometer messen - sollte unter 20% (Honigverordnung), möglichst sogar bei 18% oder weniger (Richtlinie DIB-Einheitsglas), liegen.

In Eurem konkreten Fall müsste ggf. auf die Lindentracht für das eine Volk eine Woche lang verzichtet werden.

Noch drei Anmerkungen:
1) Für Anfänger ist eine Honigschulung sehr zu empfehlen - für die Verwendung des DIB-Einheitsglases mit Bandarole sogar zwingend vorgeschrieben.
2) Honig mit annähernd 20% Wassergehalt ist nicht über mehrere Jahre lagerfähig - Gefahr der Gärung. Dies gilt besonders beim Rapshonig, mit dem hohen Traubenzuckeranteil und der schnellen Kristallisation.
3) Ein Bienenvolk sollte auch in der Vegetationszeit Futterreserven von 4 kg (entspricht zwei vollen Zanderwaben) behalten. Dies können natürlich auch die Summe der Futterkränze im Brutraum sein.

Gruß Frank

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renate willburger
renate(dot)willburger(at)
kabelmail(dot)de

22.5.2008 13:46
Nr.78
Bienenstandort in Bahnnähe

Guten Tag,
Ich habe ein Angebot eines Bauern, meine 6 Bienenvölker am Rande seiner Felder aufzustellen. Natur wohin man schaut, jedoch ist der Aufstellungsort, und gleichzeitig die Flugrichtung, ca. 10 mtr. vom Bahndamm einer vielbefahrenen Strecke, (S-Bahn alle 10 Minuten, ICE und Eilzüge im 30 Minuten-Takt)entfernt.
Ist es ratsam diesen Standort anzunehmen?

Hallo,

Gründe, die dagegen sprechen könnten:
1) Flugrichtung Bahndamm: Wenn die Bienen in der Höhe der fahrenden Züge ab- und anfliegen (ohne Hecke o.ä. dazwischen), ist mit "Kollisionsverlusten" zu rechnen.
2) Bienen sind auf elektromagnetische Felder empfindlich. In unmittelbarer Nähe zur Bahntrasse treten durch die hohen Fahrströme auch recht hohe magnetische Felder auf.
Fazit: Warum müssen die Bienen ausgerechnet dort aufgestellt werden? Ein normaler Acker hat doch mehrere Ränder, auch welche, die weiter (vielleicht 50 m oder mehr) von der Bahnlinie entfernt liegen.

Gruß Frank

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Inge Jahnke
Jahnke(dot)Inge(at)
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31.3.2008 17:21
Nr.76
weibliche Hormone im Honig - für Kinder nicht gut?

Meine chinesische Freundin sagt, sie gibt ihrer 10jährigen Tochter keinen Honig, weil Kinderärzte dort der Meinung sind, die im Honig enthaltenen weiblichen Hormone würden die Entwicklung der Mädchen beschleunigen. Was weiß man hier darüber?
Gerne hätte ich Antworten dazu.

Hallo Inge,

gleich vorweg: Ich habe bisher hier im deutschsprachigen Raum noch nie etwas über Hormon-Rückstände im Honig gehört oder gelesen. Auch im „Großen Honigbuch1" von Dr. Helmut Horn [8], (Bieneninstitut an der UNI Hohenheim) steht unter dem Kapitel „mögliche Rückstände“ kein entsprechender Hinweis.

Bekannt sind Berichte über Hormonrückstände in Abwässern und damit gespeisten Gewässern, z.B. hier [ext. Link]. Weiterhin wurde schon über Wachstumshormone im Nahrungsmittel Fleisch berichtet.

Es stellt sich also die Frage, wie Östrogene und andere entsprechende Hormone überhaupt in den Honig gelangen könnten. Rein theoretisch wären folgende Wege möglich:

  • Der Pflanzenschutz - ich glaube allerdings nicht, dass des Sinn macht, weibliche Hormone als Spritzmittel von Blütenpflanzen zu verwenden.
  • Die Aufnahme der Hormone über die Wurzeln der Pflanze. Dies funktioniert aber nur teilweise, z.B. nachgewiesenerweise bei vielen Schwermetallen nicht. Die Pflanze nimmt m.E. nur die Stoffe auf, die sie auch braucht. Sie wirkt sozusagen wie ein selektiver Filter.
  • Die Verarbeitung des Honigs nach der Ernte und dabei das Zusetzen von entsprechend belastetem Wasser. Dies setzt allerdings voraus, dass der Honig vorher aus irgend welchen Gründen physikalisch-technisch manipuliert (!) wurde.
  • Eintrag von belastetem Wasser durch die Bienen zur Versorgung der Brut (s. Wasserholerin) und teilweise Übergang in den Honig.
  • Verwendung von entsprechend kontaminiertem Material: Honig-Vorratsbehälter, Bienenkästen, Wachs.

Sehr Interessant wäre, woher die chinesischen Kinderärzte ihre Informationen haben.

Gruß Frank

1 Helmut Horn und Cord Lüllmann: "Das große Honigbuch - Entstehung, Gewinnung, Gesundheit und Vermarktung", Franckh-Kosmos Stuttgart, 3. Auflage 2002, ISBN 978-3-440-10838-3

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Anke Otigbu
ankeotigbu(at)
yahoo(dot)de

2.3.2008 21:08
Nr.75
Ich habe wespen im haus

Hallo
ich brauche dringend hilfe.ich bin im dezember 07 in eine neue wohnung gezogen.
ich habe seit januar lebende wespen im abstellraum. von januar bis jetzt konnte ich 11 stück zählen.ich frag mich,wie die in meinem abstellraum kommen?
es ist eine dachluke im abstellraum, aber das fenster lass ich ständig geschlossen. dann hab ich oben ein loch was aber mit einem plastikdeckel abgedeckt ist(das loch ist wohl für einen ablufttrockner. und dann habe ich noch ein loch für dei waschmaschine(Abwasser).da werden die wohl nicht rauskommen, denn die waschmaschine läuft alle 2 Tage und schwimmen können die wespen ja nicht. Und wieso leben die überhaupt schon im januar?? ich habe 2 kinder und ich find das ganz schön gefährlich. jetzt gestern erst fand ich so ein riesen viech, mit behaarung, sah fast aus wie ne hummel. War das die königin? ich brauch dringend hilfe.

Hallo Anke,

bitte suchen Sie Beratung und Hilfe vor Ort - dazu Kontakt zu Spezialisten des Hornissen- und Wespenschutzes aufnehmen. Als ein Beispiel nenne ich hier in Baden-Württemberg, im Landkreis Göppingen die Frau Waltraud Cless bei www.lnv-goeppingen.de.

Entsprechende Adressen können Sie bei Ihrer Feuerwehr, dem Landratsamt, oder lokalen Gruppen der Naturschutzverbände, wie z.B. BUND, Nabu oder dem Deutschen Bund für Vogelschutz erfragen.

Wahrscheinlich handelt es sich bei den 11 "Untermietern" nur um überwinternde Königinnen. Aber das können auch die Spezialisten viel besser beurteilen.

Gruß Frank

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Jeanette und James
jeanette(dot)james(at)
yahoo(dot)de

17.2.2008 21:30
Nr.74
DANKE für die Information! :-)

Hallo! Wir haben heute bei einem Spaziergang im Wald mehrere (teilweise noch gefrohrene) Pfützen gesehen, um die wie wild Bienen summten, einige am Pfützenrand "saßen" und viele tot in der Pfütze lagen. Erst einmal waren wir sehr verwundert, jetzt schon so viele lebendige und v. a. tote (!) Bienen "anzutreffen". James erzählte mir (Jeanette) etwas von Lemmingen und kollektivem Selbstmord, was mich erschütterte und ich hatte gleich einen Film über den Weltuntergang, der mit dem Bienenselbstmord beginnt im Kopf. Heute Abend bin ich dann über Google auf ihre Seite gekommen und muss ein großes Kompliment aussprechen! Wir freuen uns sehr, dass uns auf eine so gelungene Weise über das Bienenleben und die Wasserholerinnen berichtet wird!

Danke :-)! Jeanette nebst James

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Jakob

19.1.2008 16:16
Nr.71
Wespenkönigin

Hallo,
ich räume gerade den Dachboden aus und bin dabei auf eine sich im Winterschlaf befindende Wespenkönigin gestoßen, die auch ganz freundlich ist :).
Jetzt stellt sich für mich die Frage: Was soll ich mit der machen?
Kann man die irgendwo abgeben oder verschenken/verkaufen?
Ich würde sie nämlich ungern nach draußen setzten oder töten
MfG

Hallo Jakob,

prima, dass Du nachfragst. Wenn sie auf dem Dachboden nicht bleiben kann, würde ich die Königin im Außenbereich unter eine wetter- und wasserfeste Abdeckung (Folie), z.B. eines (Brenn)-Holzlagers, das die nächsten paar Monate nicht genutzt wird, setzen. Bei den momentan relativ hohen Mittagstemperaturen kann sie sich dann dort wieder langsam in eine Ritze verkriechen.

Hier bei www.naturdetektive.de habe ich noch mehr, Text und Bilder, zu dieser Thematik gefunden.

Gruß Frank

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Andreas Geier
andreas(dot)geier(at)
biomin,net

27.12.2007 09:27
Nr.70
Honigmehl oder Honigpulver

Hallo, wie ist die ungefähre Zusammensetzung und die Inhaltswerte von Honigmehl oder Honigpulver, ich habe diesen Begriff bei einigen Backrezepten gefunden, jedoch keine Definition dazu?

Hallo Andreas,

da hab' ich was dazu gelernt. Bis heute wusste ich nicht, dass es so etwas wie Honig in Form von Mehl, Pulver oder Puder überhaupt geben soll - und das trotz über 20 Jahren Bienenhaltung und dem damit verbundenen Umgang mit Honig. Aber Google macht's möglich: Unter dem Begriff "Honigpulver" immerhin über 800 Treffer. U.a. auch eine PDF-Datei aus der hervorgeht, dass es sich dabei um einen Honig handelt, der gefriergetrocknet wurde und nur noch einen Wassergehalt von ca. 5% hat.

Im Gegensatz dazu besteht "normaler Honig" mengenmäßig hauptsächlich aus den drei Bestandteilen Frucht-, Traubenzucker und etwa 18 % Wasser. Er ist dadurch mehr oder weniger flüssig (je nach Sorte und Verarbeitung) und auf jeden Fall immer klebrig.

Gruß Frank

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Gertraud König
www.gkpr.net

13.11.2007 22:05
Nr.69
Abgabe Honigglas

Wo gibt man das leere Honigglas "Echter Deutscher Honig" ab? Oder landet das im Altglas?

Antwort: Am besten bei dem Imker wieder abgeben, bei dem man den Honig gekauft hat. Wir handhaben es z.B. so. Das Glas kostet uns im Einkauf immerhin ca. 30 Cent.

Ein einheitliches Pfandsystem gibt es allerdings nicht und soviel ich weiß nehmen Handelsketten die Gläser nicht zurück.

Gruß Frank

Anmerkung: Nette, kreative Frage, wenn's eventuell nur um den Backlink zur (noch) Baustelle ging.

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René Persek
rp_sowieso(at)
gmx(dot)de

6.11.2007 11:22
Nr.68
Dosierung von Honig

Hallo, meine Frage währe wieviel Honig darf ich am Tag verzehren? Ist zuviel Honig schädlich? Noch ein Lob! Ich finde diese Seite sehr interessant und ich habe diese Seite gleich weiter empfohlen.

Hallo René,

Honig ist zuerst einmal ein zwar natürlich entstandenes, aber sehr kalorienreiches, konzentriertes Nahrungsmittel mit den Einfachzuckern Fructose und Glucose als den Hauptbestandteilen. Eine genaue Maximalmenge für die Ernährung anzugeben ist kaum möglich. Wenn du gesund bist (keine Diabetis), kannst Du sicher auch mal beim Honigverzehr "über die Strenge" schlagen. Aber ähnlich wie z.B. bei zu viel Schokolade, wird es Dir auf Dauer nicht gut tun. So wird z.B. zu viel Fructose über die Leber in Körperfett umgewandelt und die Zufuhr von Zucker (eben auch Honig!) führt zu einer verstärkten Insulinproduktion der Bauchspeicheldrüse, was einen zusätzlichen Hunger auslöst ...

Deshalb empfehle ich immer, Honig sparsam, nur in kleinen Mengen, als Nahrungsergänzung zum Süßen, anstatt dem normalen Haushaltszucker zu verwenden. Dann überwiegt der positive Effekt der vielen, etwa insgesamt 200 Inhaltsstoffe des Honigs. Ein guter Richtwert wäre hierbei z.B. ein Teelöffel Honig1 in's Müsli oder den Tee (auch Kaffee) pro Tag.

Ausnahmen für größere Mengen wären z.B. Erkältungskrankheiten, weil viel Tee mit Honig dann lindernd wirkt. Auch bei einer Schwächung durch Krankheit kann zeitweise Honig zur Kräftigung, Unterstützung der Ernährung, gegeben werden. Bitte aber dann unbedingt vorher mit dem behandelnden Arzt zur Abwägung der Vor- und Nachteile darüber reden!

Gruß Frank

1Sicher ein mit weitem Abstand noch unkritischer Wert - wissenschaftlich belegte Richtwerte liegen leider nicht vor.

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Viktor

12.8.2007 20:21
Nr.65































    Bestäubung
Bienenhaltung wird angeblich untersagt?

Hallo Leute,

ich hatte mal vor einer Zeit ein oder zwei Beiträge unten geschrieben, wegen der Volksentdeckung, Einsammlung, Einholung der Genehmigung vom Grundstückseingentümer (wir sind Pächter), Vereinssachverständiger, Versicherung u.s.w.
Alle Sachen, die gesetzlich mit Bienenhaltung verknüpft sind, wären erfüllt. Jedoch meint der Grundstückseigentümer (Freizeitgarten), die Stadt Stuttgart untersagt ihm angeblich eine Bienenhaltung und diese müssten dort verschwinden. Jedoch eine schriftliche Genehmigung von ihm selbst (wie gesetzlich vorgeschrieben) habe ich hier zur Hand.

Nun meine Fragen:
- Darf die Stadt etwas untersagen, was gesetzlich nichtmal geregelt ist? Ich denke nicht.
- Er alleine entscheidet doch ob die Bienen gehalten werden dürfen oder nicht? Jedoch hat er sich ja für die Bienen entschieden und das schriftlich.
Ich vermute jedoch das irgendein Nachbar oder ein weiterer Pächter sich dazu negativ bei ihn geäußert hat, und er selbst versucht sich jetzt der bereits von ihm erstellten Erlaubnis zu drücken und dies auf Stadt Stuttgart schieben. Wäre ja vielleicht kein Problem, wenn wir dumm wären.
Jedoch gerade aus seiner Genehmigung heraus, haben wir eine Zander Beute mit 3 Magazinen und weiteren Zubehör angeschafft und das nicht gerade günstig. Dazu laufen Anträge zur Vereinsmitgliedschaft.
Wie gehe ich vor? Ich will ja nicht der böse Bub sein, aber sowas macht man nicht. Ich dachte, dass ich ein Schreiben aufsetze und eine Kopie dieser angeblichen Untersagung der Stadt Stuttgart schriftlich bei ihm anfordere bzw. auf welchem Paragraph sich diese denn beruhen sollte mit der Bitte um Stellungsnahme. Denn sollte er jetzt selbst dagegen sein, wer trägt dann die entstehenden Unkosten? Hätte er nicht von anfang an nicht erlaubt, hätten wir die Bienen jemanden anderes abgegeben und sich damit nicht auseinander gesetzt.
Bitte helft mir, was soll ich jetzt machen. :(

Gruß, Viktor


Hallo Viktor,

das ist ja wirklich unglücklich gelaufen. Wenn ich es richtig verstehe, ist eventuell sogar die Stadt Stuttgart der eigentliche Eigentümer und der andere nur ein Pächter. Ein Verbot zum Bienen halten in Gegenden von Stuttgart kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Aber egal, wenn diese Leute nicht wollen, macht es auch keinen Sinn, dort länger zu bleiben. Und in irgend einer Form Schadenersatz zu fordern, halte ich auch für aussichtslos.

Was ich aber vorschlagen möchte ist folgendes:
1. Schaut euch nach einem anderen geeigneten Grundstück um.
2. Macht dem jetzt ablehnenden Menschen klar, dass ihr Zeit braucht, einen anderen Platz zu finden.
3. Bittet die Leute vom Imkerverein vor Ort um Mithilfe bei der Suche und ggf. auch eine Vermittlung bei den Leuten der Gartenanlage.
4. Sollte es doch ein Verbot zur Tierhaltung in der Gartenanlage geben, würde es Sinn machen, bei der Stadt für die Sache zu werben und mit einem Entscheidungsträger zu reden. Schließlich sind Bienen etwas anderes als Hühner, Schweine oder Hunde etc. und ein Bienenvolk stört z.B. viel weniger als das Nest einer der beiden lästigen und häufig vorkommenden Wespenarten, der Gemeinen oder der Deutschen Wespe. Gerade in einer Gartenanlage sollten man doch über eine gute Bestäubung beim Obst froh sein.

Ich finde es schon recht traurig, dass in diesem Fall so wenig Verständnis für die Bienen vorhanden ist. Allerdings kenne ich auch Fälle wo einfach nur Angst vor Stichen vorhanden ist. Dann zählen selbst gute Argumente nichts mehr.

Gruß Frank

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Thorsten Stamp
Thorsten-Stamp(at)
t-online(dot)de

12.8.2007 17:32
Nr.64






    Vereinigen

    MoT-Methode

    Stossbehandlung
Ein Volk hat keine Brut mehr - auflösen oder nicht?

Guten Tag!
Ich habe dieses Jahr mit dem Imkern angefangen. Vor acht Tagen habe ich den Sommerhonig geerntet und per Schwammtuch Ameisensäure angewandt. Heute sollte die zweite Gabe folgen. Ich stellte dabei fest, daß ein Volk keine Brut hat. Die obere Zarge ist mit Honig gefüllt. Die untere Zarge füllt sich ebenfalls.
Es stellt sich die Frage, ob ich das Volk auflösen soll oder ob ich eine weitere Maßnahme (welche auch immer) zum Erhalt des Volkes durchführen soll.
Danke für die Mühe
Gruß Thorsten Stamp

Hallo Thorsten,

normalerweise, noch früher im Jahr, würde es auch Sinn machen eine Weiselprobe durchzuführen. Hierzu wir eine Wabe mit offener junger Brut, oder auch Eiern, in das vermeintlich weisellose Volk eingehängt und geschaut, ob die Bienen von dieser Brut nachschaffen. Dann könnte man einfach die Nachschaffung laufen lassen oder eine begattete Königin im Zusetzkäfig Iltis, drei Tage gesperrt, zugeben.

In diesem Fall (und Jahreszeit) würde ich folgende Methode zum Auflösen vorschlagen:
1. Flugwetter abwarten - nicht zu kalt und kein Regen
2. Einen Ableger an den Platz des weisellosen Volks stellen - falls nicht vorhanden ein anderes, nicht zu starkes Volk
3. Das weisellose Volk ein paar wenige Meter entfernt komplett von den Waben abfegen. Hierzu kann ein alter Sack, oder ein Stück Pappe untergelegt werden.
4. Eine Zarge mit den abgefegten, noch nicht zu alten Waben beim Ableger aufsetzen
5. Die restlichen alten Waben werden eingeschmolzen.

Die Bienen fliegen dem Ableger zu. Am Anfang bildet sich eine Traube am Flugloch. Eventuell vorhandene Drohnenmütterchen (der kritischte Fall) bleiben zurück. Die bisherige Königin im Ableger ist bei diesem Verfahren relativ gut in ihrem Brutbereich mit ihren eigenen Bienen geschützt. Somit kommt auch eine möglicherweise vorhandene junge, unbegattete Königin im abgefegten Volk nicht zum Zug.

Noch ein Tipp: Die MoT-Methode ist besser und schonender als die Stossbehandlung oder Schwammtuch-Methode.

Gruß Frank

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Jürgen
j(dot)schrollinger(at)
gmx(dot)de

12.8.2007 10:42
Nr.63
Entwickelt Honig Giftstoffe, wenn man ihn in heisse Getränke gibt?

Jemand hat mir versucht zu erklären, wenn ich Honig in heissen Kaffee gebe dieser Giftstoffe entwickelt.
Ist das wirklich so????

Vielen Dank für Eure Antwort


Hallo Jürgen,

das stimmt eindeutig nicht. Zwar ist Honig wärmeempfindlich (siehe bei den FAQs), aber giftige Stoffe entstehen bei solch einer Erwärmung trotzdem nicht.

Tipp: Wenn du den Honig erst in den noch warmen, aber nicht mehr allzu heissen (man verbrennt sich beim Trinken nicht mehr die Lippen) Kaffee einrührst, ist der Wärmeschaden an den wertvollen, aber empfindlichen Enzymen im Honig auch vernachlässigbar.

Gruß Frank

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Wolfgang Jantzen
wolfjantzen(at)
t-online(dot)com

22.6.2007 21:24
Nr.61
Wasserdichte Futterzargen

Ich habe Futtereinrichtungen aus Holz gekauft, um die Bienen von oben einzufüttern. Womit kann ich diese wasserdicht machen? Die Firma Seber und Lang aus Bayern, wo ich die Futtereinrichtungen bezogen habe, empfielt Imprägniergrund von der Firma EinzA. Ich habe bei der Firma angefragt und diese rät dringend von der Benutzung des Imprägniergrundes ab. Wer hat eine Lösung für mich?

Antwort:  Mit Bienenwachs und einer elektrischen Heißluftpistole.

Es reicht aus, die Ritzen mit dem Bienenwachs abzudichten. Hierzu wird das Wachs in kleinen Streifenstückchen, z.B. Mittelwandstücken nacheinander, Schritt für Schritt, in die Innenkanten gelegt und jeweils mit der Heißluftpistole darüber geblasen, bis das Wachs dünnflüssig ist. Dann die Pistole etwas zurück nehmen und das Wachs durch entsprechendes Kippen die Kante entlang laufen lassen. Dabei vorsichtig weiter blasen. Hat sich über die ganze Länge eine schöne kleine und gleichmäßige Wachs-Rundung (Radius 2 - 4 mm) gebildet, wird abgewartet, bis das Wachs wieder fest ist. Dann kann mit der nächsten Innenkante begonnen werden.
Achtung!  Das Wachs kann sich bei zu großer Erhitzung, wie z.B. auch Fett, selbst entzünden. Deshalb die Heißluftpistole nicht auf maximale Hitze einstellen - es reicht eine mittlere Einstellung mit etwa 200°C.     (Frank)


Nachtrag 3.7.07: Eine andere Methode, auch mit Bienenwachs und zwei weitere Alternativen werden hier [33] bei "Imker fragen Experten" beschrieben.

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Viktor
info(at)
5vision(dot)com

18.6.2007 12:14
Nr.58



    Bienenschwarm

    Schwarm einfangen

    in der Schwarmkiste





    Anfängerkurs
Bienenschwarm "geholt" - wie gehts weiter

Hallo Leute,
ich habe ein kleines Problem. Und zwar, wir sind durch den Wald spazieren gegangen und haben einen Bienenschwarm entdeckt (war noch in der Luft hat sich dann aber gesetzt). Ich habe mit meinem Onkel telefoniert, der einsmal als Imker in Russalnd war. Er ist vorbeigekommen und anscheinend seine Leidenschaft neuentdeckt, besorgte sich ein Korb und sammelte die Bienen ein. Wir pachten auch ein Freizeit Grundstück und die Einholung der Erlaubnis für Bienenhaltung (wie hier beschrieben) ist bereits unterwegs (dort bestehen keine Probleme). Wir haben uns auch vorrübergehend ein Bienenhäuschen gebaut und mit bereits paar Zwischenwänden versehen. So nun wissen wir natürlich nicht, wo wir ein Wanderzeugnis bei uns hier in Stuttgar-Giebel herkriegen sollen und wie wir die Bienen versichern sollen (habe ich hier was von gelesen). Hilft uns hier ein Verrein auch wenn wir vorerst keine Mitgleider sein möchten (erst wenn man sich ein paar Völker mehr hat, dann wäre es auch interessant)? An wem wenden wir uns, damit es auch rechtlich keine Probleme gibt? Leider habe ich dazu keine Infos gefunden... Es wäre sehr nett, wenn wir ein paar Infos erhalten würden. Ich selbst bin Angler und habe den Onkel dabei geholfen den Schwarm einzusammeln. Ich muss sagen - ich war begeister, was da so alles abgeht. Werde jetzt wahrscheinlich noch dazu Freizeitimker werden...
Mfg, Gruß Viktor

Hallo Viktor,

herzlichen Glückwunsch zu eurem Bienenschwarm ;-)

Um alle weiteren Fragen zu klären macht es Sinn, den Kontakt mit dem Verein vor Ort, dem Stuttgarter Imkerverein aufzunehmen. Die Adresse gibt's über die neue Website des Landesverbandes, hier.

Gruß Frank


Nachtrag:            (19.6.2007   14:45)
Ich möchte dir, weil du ja noch keine Erfahrung mit den Bienen hast, dringend empfehlen ein Imkerei-Lehrbuch zu lesen. Sehr gut geeignet ist beispielsweise das erste Buch in der Literaturliste von Dr. Gerhard Liebig mit dem Titel "Einfach Imkern". Du kannst das Buch im Imkereifachhandel, z.B. bei der Fa. Graze [25] in Weinstadt-Endersbach (auch gut mit der S-Bahn zu erreichen) kaufen und dir dann gleich noch die ganzen Imkereiutensilien im Ausstellungsraum anschauen. Für einen Anfängerkurs ist es leider dieses Jahr schon zu spät. Die beginnen meist schon im Winterhalbjahr mit der Theorie und dann im Frühjahr/Frühsommer mit dem Praxisteil.

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Peter Sergusta
sergusta(at)
gmx(dot)de

4.6.2007 20:27
Nr.57


[L]

Das Thema dieses Beitrags wurde in die FAQs aufgenommen.


    Waldbegehung 2006

    C. pilicornis

    Honigernte

    Honigernte
Tannenhonig - werden Läuse angezapft?

Hallo zusammen,

dank für Eure vielen Infos!
Eine Frage: wie wird Tannenhonig (Fichtenhonig) gewonnen? Werden Läuse von den Bienen "gemolken" oder wird so eine Art Tau von den Bienen direkt von den Nadeln gesammelt?

Danke & Gruß von Peter


Hallo Peter,

eine interessante Frage!
Im Gegensatz zu den Ameisen [12], die die Rinden-, Schild- und Blattläuse "belaufen" und dabei regelrecht hegen, pflegen und beschützen, scheinen sich die Honigbienen nicht eine solche Mühe zu machen. Sie fliegen die Tropfen aus Honigtau [12] einfach nur an, wo sie sie finden und nehmen sie in ihren Honigmagen auf, wie sonst den Blütennektar. Dies kann direkt bei den Erzeugern, den Läusen sein, aber auch dort, wo sie vor kurzem (noch nicht eingetrocknet) als sogenannter Tau herunter getropft sind - z.B. auf den Zweigen und Nadeln von Fichte und Tanne oder den Blättern von Eiche, Linde und Ahorn.

Hier ein paar Links auf entsprechende Makroaufnahmen von Ameisen 1, 2, 3, 4, 5 bei Wikipedia [12] und einer Biene 6 bei stockwaage.de [41].

Ob allerdings der häufig umgangssprachlich verwendete Begriff "Melken", wie ihn auch der Autor der Ameisenbilder verwendet hat, richtig ist, möchte ich bezweifeln. Ich habe nur schon von einem möglicherweise (?) die Abgabe stimulierenden "Betrillern" gehört. Dies machen die Ameisen z.B. bei ihrem sozialen Futteraustausch.

Gruß Frank


Nachtrag:            (Version vom 7.6.2007)
Da fällt mir noch ein, dass manche Leute etwas provokativ oder boshaft sagen: "Waldhonig entsteht aus Läusekot". Richtig! Honigtau ist eine Ausscheidung der Läuse aus ihrem Verdauungstrakt. Trotzdem hinkt der Vergleich mit etwas kotartigem gewaltig. Der Honigtau besteht mengenmäßig fast nur aus Wasser und Zucker, beides Stoffe, die auch im Ausgangsstoff, dem von den Läusen angezapften Siebröhrensaft [12] der Wirtspflanzen im Überfluss vorhanden sind. Die Läuse filtern maximal 1 Prozent andere, für sie wichtige Nährstoffe aus dem Pflanzensaft heraus. Deshalb müssen sie große Mengen (99 %) an überschüssigem Material als Honigtau absondern.

Da die Läuse dem Siebröhrensaft Speichel (Enzyme [12]) zugesetzt haben und "auf dem Weg durch die Laus" hat sich das Zuckerspektrum verändert. Ursprünglich war fast nur Saccharose [12] vorhanden, dagegen kommen im Honigtau jetzt auch schon gewisse Mengen der für den Honig typischen Hauptbestandteile, die Einfachzucker Glucose [12], Fructose [12] und einige Mehrfachzucker, wie z.B. Melezitose [12] vor. Gerade Melezitose gilt auch als Lockstoff für die beschützenden Ameisen ...

Beim Transport im Honigmagen der Bienen und beim späteren Eindicken und Einlagern der Überschüsse in Waben finden weitere Enzymreaktionen statt, hauptsächlich die Aufspaltung (Invertierung) der restlichen Saccharose in die Einfachzucker. Dadurch entsteht schließlich der Waldhonig, ein Produkt mit insgesamt etwa 200 Inhaltsstoffen aus der Kombination Pflanze + 2 mal Tier. Zudem sind auch mikroskopisch kleine, ungiftige Anteile von Pilzen und Flechten vorhanden, die sich auf den von Honigtau bespritzten Nadeln und Blättern ansiedeln.

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ceto
delalocc(at)
hotmail(dot)de

21.5.2007 22:31
Nr.56
frage vermeherung

hallo leute, ich hätte da ne frage und zwar wie vermeheren sich eigentlich die bienen??
Böde

Die natürliche Vermehrung dieses Superorganismus Bienenvolk geschieht durch Teilung. Hierbei entsteht ein Bienenschwarm [A]. Weil allerdings das Schwarm einfangen relativ mühsam, zeitaufwändig und unsicher ist, praktizieren wir Imker heutzutage zur Vermehrung fast nur noch die Ablegerbildung mit dem Umlarven [A] und der Königinnenzucht [A].
Alles klar? Gruß Frank

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B. Busboom
boede(dot)busboom(at)
ewetel(dot)net

13.5.2007 11:22
Nr.54
Honig mit Ingwer

Ihre Internetseite finde ich sehr informativ.
Nun habe ich eine Frage, bei uns in der nähe verkauft ein Imker, Honig mit Ingwer. Darf man Honig eigentlich Stoffe beimischen oder ist dieses verboten?
Mit freundlichen Grüßen
Böde

Hallo Böde,
nach der Deutschen Honigverordnung [2] darf dem als Honig deklarierten Lebensmittel nichts zugefügt werden. Trotzdem ist es nicht verboten Lebensmittel untereinander oder mit Gewürzen zu mischen. "Honig mit Ingwer" ist ein solches Mischprodukt, aber eben nicht mehr rechtlich gesehen ein Honig oder eine spezielle Honigsorte. Unzulässig, weil irreführend, wäre es allerdings dieses Gemisch als "Ingwerhonig" anzubieten - eine typische Wortkonstuktion für eine Honig-Sortenbezeichnung. Auch darf ein solches Gemisch z.B. nicht im sogenannten Einheitsglas [7], dem Warenzeichen des Deutschen Imkerbundes, verkauft werden.
Gruß Frank


später Nachtrag   26.1.2008
... im Web entdeckt, bei www.imkerfreund.de [33]: Honig mit Gewürzen

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jessica
J(dot)H(dot)_7(dot)8(dot)
1993(at)web(dot)de

3.5.2007 17:04
Nr.53
hey die seite ist echt cool
frage: wie viel wiegen steinhummeln?

... im Dutzend sind sie garantiert schwerer als einzeln ;-)     kl. Joke

Zum Vergleich: Ne' Honigbiene wiegt "unbetankt" (mit leerem Honigmagen) 60 mg. Mit vollem Honigmagen ist sie etwa doppelt so schwer. Steinhummeln sind größer und dicker, schätze 1,5 mal länger und mindestens doppelt (2,5 mal) so dick -
Überschlagsrechnung (Volumenänderung x Bienengewicht): 1,5 x 2,52 x 60 mg = ca. 600 mg

Es wird immer wieder behauptet, Hummeln wären nach den Gesetzen der Aerodynamik eigentlich zu schwer, um mit ihren relativ kleinen Flügelpaaren fliegen zu können. Dies ist natürlich Quatsch, siehe Das Hummel-Paradoxon [12].

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bill consolidation loan
bill consolidation loan

2.5.2007 22:31
Nr.52
bill consolidation loan

Some links:
Nice site, tnx!
Good site!

So was spammiges (some links) fliegt eigentlich wieder raus - Text ist zwar harmlos, aber wahrscheinlich Robotmüll - s. weiter unten Nr. 34.

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Rosmarie Berger
fr(dot)berger(at)
freenet(dot)de

2.5.2007 20:24
Nr.51
Honig Koch- und Backbuch

Hallo!
Lieber Frank,
ich habe ein Kochbuch, aus gesammelten Rezepten mit Honig zusammengestellt.
Mit Rezepten z.B. Frühstück und Drinks mit Honig, Honigwürzige Vorspeisen, Salate und kleine Gerichte, Honigwürzige Hauptgerichte, leckeres aus dem Backofen, leckeres zum Naschen und zur Nachspeise, Kosmetik mit Honig, Bewährte Husmittel- süße Heilung.Dazu viel Wissenswertes über Bienen und deren Produkten. Gespickt mit Witzigem und Sprüchen zum Nachdenken. Ein Buch, nicht nur für das leibliche, sondern auch für das seelische Wohl. Der Erlös aus dem Verkauf wird für die Renovierung unserer Pfarrkirche verwendet. Für uns eine Hilfe, für Ihre Kunden ein kleiner Wegweiser Honigprodukte zu verwenden.
Es wäre schön, wenn Sie uns mit dem Buchverkauf in Ihrer Imkerei untersützen würden.
Mit freundlichen Grüßen
Rosmarie Berger

... Antwort als Mail.

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rolf_rolf

26.4.2007 20:19
Nr.50
caucasier-koenigin

guten tag,
danke fuer die antwort, werde mich in den naechsten tagen damit beschaeftigen.
gruss rolf_rolf
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rolf_rolf

24.4.2007 18:37
Nr.49
caucasier-koenigin

guten tag an alle,
gut gemachte seite hier, danke.
frage: wer kennt bezugsquellen fuer caucasierk. bergcauc.(graue) ?
gruss rolf_rolf

Sorry, das weiß ich leider auch nicht. Bitte stelle die Frage noch einmal in einem Imkerforum, Grund und Links siehe oben bei "Bitte beachten Sie".
Gruß Frank

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Nelli
nelli_123(at)
web(dot)de

20.4.2007 14:48
Nr.48
Frage zur Mauerbiene an Frank und alle anderen

Hallo Frank,
mittlerweile glaube ich doch, dass Du Recht hast und es sich um eine Mauerbiene handelt. Habe auch einigen Bekannten die Biene gezeigt, und sie sind derselben Meinung, zumindest eine Bienenart. Ist auch zu klein für eine Hummel. Aber diese Bienen (oder Biene) besuchen mich mehrmals täglich auf dem Balkon und suchen immer noch Unterschlupf. Ich hätte gerne mal gewußt, warum die immer noch weiter suchen. Muß um die Jahreszeit nicht langsam ein Platz gefunden worden sein. Übrigens sieht die Biene (ich weiß ja nicht, ob es immer die gleiche ist) nicht nach einer Königin aus.

Sie suchen Nistmöglichkeiten. Du kannst ihnen durch ein sogenanntes Nistholz dazu helfen: Einfach in ein Stück Holz (z.B. Baumscheibe, s. Bild weiter unten) viele Löcher mit unterschiedlichen Durchmessern, von 3 bis 8 mm bohren, ein paar Zentimeter tief. Dann das Holz wettergeschützt, aber sonnig (möglichst Südausrichtung) aufhängen. Übrigens, diese solitär (einzeln) lebenden Wildbienen stechen nicht, sie sind absolut ungefährlich - haben kein Verteidigungsverhalten in Nestnähe, wie die staaten- bildenden Honigbienen oder auch die Wespen ;-).
Gruß Frank

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Günther Roßgoderer
gueross117(at)
web(dot)de

14.4.2007 17:47
Nr.46
Stammtisch

Hallo! Wer hat Lust auf einen Bienenzüchterstammtisch?
Ich wohne in der Nähe von Frankfurt, Interessenten schreiben mir bitte eine email.

Viele Grüße
Günther Roßgoderer
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Nelli
Nelli_123(at)
web(dot)de

28.3.2007 09:23
Nr.44






    Rote Mauerbiene
Welche Wespen- oder Bienenart

Hallo Frank,

vielen Dank für Deine Super Mühe! Ich bin mir nicht ganz sicher, aber hab mich auch im Web schlau gemacht und ich denke, es ist weder Wespe noch Biene, sondern eine Steinhummel. Besonders auffälig ist das rote Hinterteil, was aber keine Streifen aufweist. Bei der Wildbiene ist das doch eher der Fall, sie ist auch mehr gelb. Aber trotzdem, vielen Dank!!!

Liebe Grüße, Nelli

Hallo Nelli,
ja das mit den Hummeln, den "Kusinen" unserer Honigbienen, macht um diese Jahreszeit wohl mehr Sinn. Die können sogar fliegen, wenn es den Bienen noch zu kalt ist. Für das Brutgeschäft der solitär lebenden Wildbienenarten ist es dagegen wahrscheinlich noch zu früh.
Wenn du Lust hast, kannst du ja mal berichten, was aus der jungen Steinhummel- Königin geworden ist, ob sie bei dir einen Platz für ihr Nest gefunden hat - würde mich freuen.
Gruß Frank

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Nelli
nelli_123(at)
web(dot)de

27.3.2007 13:34
Nr.43






    Rote Mauerbiene
Welche Wespen- oder Bienenart?

Hallo zusammen,

seit einigen Tagen habe ich auf meinem Balkon immer wieder eine Wespe oder Biene, die ein Loch im Mauerwerk sucht, um ein Nest zu bauen. Immer wieder kommt sie und sucht in dem roten Mauerwerk. Sie ist aber nicht gelb, sondern am Hinterteil orange bis rot und eigentlich nicht sehr groß. Kann mir jemand sagen, um was für eine Art es sich hierbei handelt.

Danke und Gruß, Nelli

Hallo Nelli,
es handelt sich wahrscheinlich um ein Wildbienenweibchen, das eine Nistmöglichkeit sucht, oder bereits gefunden hat. Um genau welche Art es sich allerdings handelt, kann ich dagegen nur vage vermuten. So könnte es z.B. die Rote Mauerbiene [12] sein. Selbst wenn du ein Bild liefern würdest, könnte ich keine genauere Aussage machen - weiß leider nicht genug über Wildbienen und es gibt möglicherweise zum Verwechseln ähnliche Arten. Dagegen hat es entsprechende Spezialisten im Entomologieforum [ext.Link]. Stelle also deine Frage eventuell noch mal dort, möglichst mit einem detailreichen Bild.
Weitere Infos über Wildbienen gibt es auch in entsprechender Literatur, kl. Liste bei [12], oder z.B. bei wildbienen.de [34].
Gruß Frank


Nachtrag   28.3.2007 9:05
Hab' noch etwas im WEB gestöbert und dabei folgenden interessanten Link entdeckt: www.arthropods.de/insecta/hymenoptera/apidae/osmiaRufa30.htm

Übrigens: Die beiden alternativen lat. Bezeichnungen Osmia rufa (veraltet) und Osmia bicornis für die Rote Mauerbiene gehen auf eine Fehlinterpretation des großen schwedischen Naturforschers Carl von Linné (1707-1778) zurück. Er hielt Männchen und Weibchen für unterschiedliche Arten.

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Alexander
Nikolaus(dot)Streich1(at)
gmx(dot)de

14.3.2007 20:19
Nr.41
Völker und Zubehör
Hallo allezusammen, ich danke euch für die infos jedoch habe ich noch ein paar Frage. Wo kann man die Völker überhaupt kaufen und das richtige Zubehör?

... am besten auch beim Imkerverein vor Ort danach fragen. Nach diesem milden Winter gibt es genug Bienenvölker. Schon allein mir haben am vergangenen Sonntag drei Imker-Kollegen erzählt, dass sie Völker verkaufen wollen.     Gruß Frank

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Alexander
Nikolaus(dot)Streich1(at)
gmx(dot)de

11.3.2007 12:32
Nr.40
Vorraussetzungen zur Bienenzucht

Hallo alle zusammen ich hätt ne frage zur Bienenzucht!
Und zwar möchte mein Vater wieder mal gerne dieser Tätigkeit nachgehen, da er bereits früher in Russland welche hatte ca. 20 Bienenstöcke. Und wir nach deutschland umgezogen sind bereits vor 8 jahren, deswegen würde er es jetzt gerne wieder machen, ich aber nicht weiß was man dafür braucht oder ob man es wieder machen kann (er würde es gerne als freizeitimker versuchen) also ob dafür ne ausbildung oder ein Schein wie z.b. beim Fischen der Fischerschein nötig ist?
Ich bitte euch um Informationen zu dieser Frage
Mit freundlichen Grüßen
Alexander

Hallo Alexander,
bei uns darf jeder Bienen halten, ohne Schein o.ä. Allerdings ist der Kontakt und die Mitgliedschaft beim Imkerverein vor Ort sehr empfehlenswert. Hierdurch gibt es weitere Infos und u.a. sehr sinnvolle Versicherungen wie Haftpflicht und Rechtsschutz. Als weiteres sollte er beim Kauf von Völkern eine Kopie vom Gesundheitszeugnis verlangen. Schließlich muß er die Völker auch noch beim Landratsamt melden - wegen der Tierseuchenkasse.
Gruß Frank

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Jette

5.3.2007 11:36
Nr.39
Honigbezeichnungen

Hallo, ich hab mal ne Frage: Was sollen mir die verschiedenen Honigbezeichnungen sagen, wie z.B. Blütenhonig, Imkerhonig, Deutscher Honig, Naturhonig,... Hat das was mit den Zuckerzusätzen oder so zu tun? Zweite Frage: Wieviel Zucker darf Honig beigemischt werden, wann kann ich mir sicher sein, dass keiner dazugegeben wurde?

Antwort: Hallo, Jette, also bei der Frage nach dem Zucker fühle ich mich etwas ver...
Aber trotzdem, bleiben wir mal ernsthaft: Es darf in dieses von den Honigbienen erzeugte Naturprodukt und Lebensmittel überhaupt nichts rein, auch kein Zucker! - siehe Honigverordnung [2]. Ist halt was anderes als z.B. Nutella [12].
Das mit den Sorten ist bei den FAQs erklärt. Und solche Bezeichnungen wie Imkerhonig oder Naturhonig sind wertlos oder Quatsch. Du würdest doch z.B. auch kein Metzgerfleisch essen, bist doch hoffentlich kein Kannibale ...
Soweit, so klar? Gruß Frank

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Sonja
slurweg(at)
arcor(dot)de

23.2.2007 15:00
Nr.38
Gewicht

Hallo,
wieviel Liter entspricht ein Kilogramm Honig bzw. wieviel Kilogramm entspricht einem Liter Honig?
MfG Sonja

Antwort: Honig hat ein spezifisches Gewicht von etwa 1,4 , d.h. ein Liter wiegt 1,4 kg.
Als Kehrwert ergibt sich 1 / 1,4 , was bedeutet, dass 1 kg Honig ein Volumen von 0,7 Litern einnimmt.
Weitere und genauere Daten gibt's hier [28].
Gruß Frank

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Michael
stich(dot)regen(at) freenet(dot)de

9.2.2007 11:09
Nr.37
Ligustica

Hallo ans Forum,
kann mir jemand sagen, wo ich einen Züchter der Italienischen Ligustica finde ?
Bisher ist es mir nicht gelungen einen Züchter in Deutschland ausfindig zu machen.
Gruß aus Regen
Michael

Antwort: In Italien, oder z.B. auch den USA ...
Mit der Ligustica wurde wohl immer mal hier in unserem Klima experimentiert, aber durchgesetzt hat sie sich bei uns nie. Ganz anders bei der weltweiten Imkerei, wo die Ligustica in einigen Varianten und Verkreuzungen sehr oft anzutreffen ist. Allerdings sind auch bei der Buckfast, die bei uns inzwischen neben der Carnica gehalten wird, eine ganze Menge Erbanlagen der Ligustica vorhanden.

Noch eine kleine Anmerkung: dies ist kein Forum - geantwortet wird ggf. nur von uns/mir (Betreiber dieser Website). Ein richtiges Imkerforum gibt's z.B. hier [ext.Link] oder auch hier [11].
Also, wenn die Antwort nicht so begeistert - vielleicht weiss dort doch noch jemand von einem entsprechenden Spezialisten hier in Deutschland ...
Gruß Frank

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WillyGreenhorn
WilhelmPfeiffer(at)
gmx(dot)net

25.1.2007 17:59
Nr.36









    Bienenwachs
Suche Rezeptur für Pflegeprodukte aus Bienenwachs

Hallo Frank, ich bin auf Deine Seite über Wikibooks gekommen. Als ehemaliger Imker habe noch einige Kilo altes Bienwachs und möchte mir Holzpflege- und Lederpflegewachs selber herstellen, kenne aber keine Rezeptur. Vor über 35 Jahren habe ich an der Landesanstalt für Bienenzucht in Erlangen solche Rezpturen bei einem Kurs erhalten. leider finde ich die Unterlagen nicht mehr und die Landesanstalt existiert offensichtlich auch nicht mehr.
Vielleicht kannst Du mir helfen?
Deine Seite finde ich sehr interessant und informativ. Sie ist darüber hinaus sehr schön gestaltet. Auch als altes Greenhorn am PC finde ich mich gut zurecht.
Danke!
WillyGreenhorn

Hallo Willy,
also auf die Schnelle muß ich leider passen. Ich kenne allerdings zwei Leute, die da mal was gemacht haben. Werde die mal fragen und mich hier wieder melden - kann allerdings ein paar Tage dauern.
Auch vielen Dank für Dein Lob ;-)
Gruß Frank


Ergebnis   29.1.2007 20:25
So, ich hab' inzwischen beide befragt: Der Helmut hat Bienenwachs in echtem Terpentinöl [12] aufgelöst und damit sein Holzregal eingelassen und nach dem Trocknen dann das überschüssige Wachs mit Stahlwolle abgerieben. Der Nobby hat (auch zur Holzbehandlung) das Bienenwachs erhitzt (Achtung, immer nur im Wasserbad, sonst Brandgefahr, wie beim Fett möglich!) und dann Leinölfirnis [12] eingerührt. Hierbei hat er regelmäßig kleine Mengen entnommen und abkühlen lassen, um die Zähigkeit zu testen. Erwähnt hat er auch noch, dass zum Härten Carnauba-Wachs [12] zugesetzt werden kann. Beide Befragten konnten leider keine quantitativen Angaben machen.
Mit diesem Wissen habe ich nun noch etwas gegoogelt und bin mehrfach im Forum von www.woodworking.de fündig geworden: 1, 2. Schließlich gibt's bei 3 ein Rezept für ein Lederpflegemittel und in der Tabelle "Oberflächenbehandlung" 4 eins für die Zubereitung von "Wachsbalsam" (Wachsmischungen).

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B. aus Brandenburg

22.1.2007 19:33
Nr.35


[L]

Das Thema dieses Beitrags wurde in die FAQs aufgenommen.




    Nachbar Jo

    Biene auf Goldrute

    Gemeine Wespe

    Bienenschwarm
Bienenzucht  -  Typische Frage zu Bienen in der Nachbarschaft

Hallo liebes Forum,

bei uns im Dorf, mitten zwischen den Einfamilienhäusern, will jemand eine Bienenzucht betreiben. Ich stehe dem etwas skeptisch gegenüber, da ich anfällig für Stiche (süßes Blut oder so ) bin. Gibt es für den Imker Auflagen an die er sich halten soll/muß? Da man nun mal im Sommer auf der Terasse sitzt und Kuchen ist, Cola und andere Süßstoffe verzehrt zieht es doch die Bienen aus der direkten Nachbarschaft magisch an, was ich nicht so erquickend finde.
Ich würde mich da schon in meinem Lebensumfeld eingeschränkt fühlen wenn ich ständig in "Gefahr" und um ständige Wachsamkeit stehen würde.

Gruß B.


Hallo B,

zuerst zu Ihrer Frage: Es gibt zur Haltung von Bienen in der Nachbarschaft keine speziellen Vorschriften und auch keine einheitliche Rechtssprechung. Es wird also im Fall eines Rechtsstreits, der allerdings vermieden werden sollte (!), um die Zumutbarkeit gehen. Nicht zumutbar wird diese Tierhaltung z.B. dann sein, wenn die Bienenvölker unmittelbar (nur wenige Meter) an der Grundstücksgrenze zum Nachbarn stehen und auch noch die Fluglöcher direkt in diese Richtung weisen, so dass der An- und Abflug hauptsächlich über das Nachbargrundstück unterhalb oder noch in Kopfhöhe erfolgt. Ich kenne einen Fall, in dem der Imker per Gerichtsbeschluß zur Errichtung einer entsprechend hohen Barriere (dichter Zaun oder Hecke) verpflichtet wurde.

Zu den Befürchtungen; Terrasse, süßer Kuchen, süßes Blut möchte ich folgendes sagen: Bienen interessieren sich weder für Menschenblut (dies tun nur blutsaugende Insekten wie Stechmücken und Bremsen), noch für süße Kuchenstückchen (dies wiederum interessiert nur zwei von mehreren bei uns vorkommenden Wespenarten). In dieser Hinsicht wird es absolut keine Belästigung durch die Bienen geben. Aggressiv werden die Bienen, wie auch Wespen und Hornissen, nur in unmittelbarer Nähe ihres Nestes bei Störungen, wie z.B. dem Motorgeräusch eines Rasenmähers. Die einzige Gefahr besteht in dem unbeabsichtigten Quetschen oder Treten auf eine Biene, wenn z.B. Weißklee im Frühjahr im Rasen des Hausgartens blüht. Hierbei spielt allerdings die unmittelbare Nähe zu den Bienenvölkern keine so große Rolle. Sie würden bis zu etwa einem Kilometer weit, also auch von woanders her, zu dieser Futterquelle fliegen. Entscheidend ist, was in ihrem Garten so blüht - also im Frühjahr nicht barfuß oder mit offenem Schuhwerk durch die blühende Wiese laufen!

Siehe auch:  Bienenrecht [12] - betrifft allerdings nur den Bienenschwarm [29]

Gruß Frank Mikley


Nachtrag:  (geänderte Version vom 4.4.2007)
Bei der Zumutbarkeit wird im allgemeinen von einem sogenannten "verständigen Durchschnittsmenschen" als Nachbar ausgegangen.
Alle diese Dinge werden sehr ausführlich in dem Artikel "Der Imker und sein Nachbar [ext.Link] - Neue Perspektiven im imkerlichen Nachbar- und Haftungsrecht" von Michael Martinek behandelt. Die Erstveröffentlichung war in der Zeitschrift Die Biene [33], Hefte 10+11/1994 - 14 Seiten.

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Frank (selbst)

15.1.2007 19:24
Nr.34
Datenmüll:  Immer wieder mal gibt es den Versuch hier mehr oder weniger Mist einzutragen. Dies führt (beim ersten Mal) zu einem Eintrag in eine Filterliste. So werden inzwischen z.B. automatisierte Versuche von Backlink-Einträgen und natürlich auch das Einschleusen von HTML-Code sehr wirksam unterdrückt.
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lara

30.11.2006 18:23
Nr.33
Hallo
Was heisst Zusammensetzung eines Bienenvolks

Antwort: Hallo Lara,
ich weiss nicht genau was Du meinst, vermute mal folgendes: "Wie setzt sich ein Bienenvolk zusammen?" Hierzu dieser Link: Das Bienenvolk [18].
Gruß Frank

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Wolfgang Schieber
wolfgang(dot)schieber(at)
arcor(dot)de

22.10.2006 21:59
Nr.29
tolle Seite

Hallo Frank,
heute bin ich zum ersten Mal auf Deiner Seite gelandet. Du hast sie ja richtig super gestaltet. Tolle Bilder und sehr interessante Beiträge, vor allem auch für die Imkerei betreffend, Ahnungslose (dazu zähle ich mich natürlich auch).
Liebe Grüße Wolfgang
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Marion aus Wien

3.9.2006 10:41
Nr.28


[L]
Honigsäure

Hallo Ihr Lieben,
Mir hat mal ein Zahnarzt abgeraten von zu oftem Verzehr von Honig wg einer gewissen Säure die den Zahnschmelz angreift.
Sagt mal stimmt das? und warum ist das so?
LG

Antwort: (verbesserte Version vom 25.9.06)
Hallo Marion,
also vom Prinzip her hat Dein Zahnarzt recht - Honig kann je nach Sorte verschiedene natürlich vorkommende Säuren bis zu einem Anteil von maximal 0,6 % enthalten. Der PH-Wert liegt in einem Bereich von 3,5 bis 5,5. Zum Vergleich mit anderen Lebensmitteln entspricht dies dem Säuregehalt von Apfelsaft bis Tee.
Was Zahnärzte allerdings häufig übersehen ist, dass im Honig auch besondere Stoffe, sogenannte Inhibine, enthalten sind, die bakterienhemmend wirken - möglicherweise auch hemmend gegen die Kariesbildung durch die Zuckeranteile des Honigs. Ein Teil der Inhibine sind Aminosäuren. Die genauen Wirkungsmechanismen sind mir allerdings nicht bekannt, eventuell auch noch nicht genau erforscht.
Zusammenfassend kann man sagen, dass im Honig nur geringe Mengen an Säuren vorkommen, längst nicht in dem Ausmaß, wie z.B. in einigen sehr bekannten zuckerhaltigen Getränkemarken, die den Zahnschmelz massiv gefährden, wenn direkt nach dem Verzehr der Zahnschmelz (durch die Säuren) weich ist und dann die Zähne geputzt werden.
Näheres zu Inhibinen bei www.innovations-report.de [ext.Link].
Gruß Frank

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petra(dot)teising
(at)freenet(dot)de

6.8.2006 17:02
Nr.27
Kann Honig gären?

ich habe ein Glas Honig geöffnet und es gab einen lauten Knall.
Kann Honig gären?
Kann ich ihn weiternutzen?
Ist Alkohol entstanden?

Antwort: Ja, Honig kann gären, dies hängt vom Wassergehalt ab, die kritsche Grenze liegt bei etwas über 20%. Weiteres steht bei: FAQs - richtig lagern. Solch ein Honig kann z.B. noch gut zum Backen verwendet werden.

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dipser

2.8.2006 01:17
Nr.26
Danke für die hilfreichen Informationen. Diese Seite hilft einem schon extrem gut. Jetzt ist das unverständliche Imkerlatein - kein unverständliches Imkerlatein mehr ;)
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(selbst) Die Einträge Nr. 19, 20 und 22 bis 25 waren Werbung oder Unsinn und wurden herausgefiltert.
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unbekannt

26.4.2006 14:56
Nr.21
hey hab ma sone frage bitte beantwortet was bedeutet höseln bei bienen

Antwort: Den Begriff gibt's im interaktiven Lexikon - schau mal: Begriffe - höseln
Allerdings könnte man diesen Vorgang des höselns noch viel genauer beschreiben. Ich hab' mir's mal vorgemerkt.

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Jürgen
info(at)bienenheimat(dot)de

13.2.2006 15:29
Nr.18
Gegenbesuch

Vielen dank für den Besuch auf meiner Seite (www.bienenheimat.de), welche aus zeitlichen Gründen seit längerem nicht aktuallisiert wurde. Ihre Seite kann sich ja auch sehen lassen.
Vielen Dank und ein gutes Honigjahr
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Georg
info(at)2foto(dot)info

9.2.2006 16:19
Nr.17
Link

Schön, Frank, dass meine Seite www.2foto.info hier verlinkt ist und so vielleicht weitere Interessierte findet, die dann auch gerne etwas beitragen können.
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Birgit
biggimiggi(at)gmx(dot)de

16.1.2006 16:35
Nr.16
Danke für den leckeren Honig!

Hi Beekeepers, das Päckchen ist angekommen - super, alle 6 verschiedenen Varianten des "abeille pipi" sind sehr lecker!! Alle freuen sich, merci beaucoup!

Amerkung: Mit "abeille pipi" ist die kleine Quizfrage "Können Sie französisch ? ..." bei Humor++ gemeint.

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Werner Ley
wernerley(at)web(dot)de

24.11.2005 00:00
Nr.15
Imkerei Mikley Cottenweiler unter Macintosh OSX

Hallo Herr Mikley, ihre Internetseite ist wieder unter Safari Macintosh OSX erreichbar. Sie ist Super
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Marianne

7.11.2005 15:13
Nr.13
Sehr interessante und schöne Seite

vielen Dank für den netten Eintrag in mein Gästebuch. Heute komme ich zu einem Gegenbesuch. Diese Seite ist sehr informativ und schön gestaltet. Ich werde mich noch ein wenig umsehen. Viele Grüße Marianne

Anmerkung: Marianne Wiora betreibt die Seite www.gartenspaziergang.de - siehe [24].

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Patrick Johannes
Patrick_Johannes(at)
web(dot)de

6.11.2005 00:15
Nr.12
Schöne Seite

Hallo Frank! Sehr schöne,gelungene Seite,finde besonders die Idee mit den Begriffserklärungen klasse und auch echt praktisch und hilfreich für z.B. Jungimker bzw. Imkereianfänger( bin ich ja auch:))Weiter so!
Gruß Patrick
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Wolfgang Obermiller
wolfgang.obermiller
(at)arcor(dot)de

2.11.2005 20:35
Nr.11
DSL-Start

Hallo Frank,
mit neuer "Kiste" von Jes und DSL nun schneller beim Honigschlecken. Browser ist Mozilla Betriebssystem WindowsXP Home.
Bis zum nächsten schweisstreibenden Mittwochabend.
Wolfgang.
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Lars Mikley

26.10.2005 09:54
Nr.10
Nette Seite...

die Sie da haben, auch wenn ich mir gerade die Domain sichern wollte weil ich ja auch so heisse. Tja Pech gehabt:)

Mfg Lars Mikley
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Sven
www.freispiel.de

18.10.2005 10:32
Nr.9
Super

Hallo Ihr Lieben! Wunderschöne Seite! Hier wird es einem Honigfreund wie mir richtig warm ums Herz! Liebe Grüße aus Köln sendet Sven
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(selbst)
13.10.2005 14:06   Nr.8
Der Eintrag Nr.7 war reine Werbung und wurde deshalb gelöscht.
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Friedrich Rapp
www.meine-hobby-imkerei.de

10.10.2005 09:49
Nr.6
Hallo Frank,
vielen Dank für deine konstruktiven Vorschläge.
Ich habe deinen Brief an meinen Webmaster weitergeleitet und bin sicher, dass er damit was anfangen kann.
Herzlich
Friedrich
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Stefan

8.10.2005 21:30
Nr.5
super WWW-Seiten

Sehr geehrter Herr Mikley,

auch ich finde Ihre WEB-Seiten sehr ansprechend. Sie bieten vielfältigste Informationen zur Imkerei und sind ein Musterbeispiel dafür, wie man Webseiten gestaltet.

Schöne Grüße
Stefan
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Dieter Uhlig
www.imkerhomepage.de

1.9.2005 21:01
Nr.4
Hallo Herr Mikley,

interessante Seite! Besonders gelungen ist das Imkerei-Album. Ich wünsche weiterhin viele gute Ideen für ihre Homepage, jede Menge Besucher und selbstverständlich viel Erfolg in der Imkerei.

Beste Grüße aus dem südöstlichsten Teil Deutschlands, dem Erzgebirge wünscht

Imkerkollege Dieter Uhlig
[zum Seitenanfang]
Wolfgang Obermiller
wolfgang.obermiller
(at)arcor(dot)de

1.9.2005 20:04
Nr.3
Ziel erreicht

Hallo Frank,
nachdem die Namensschreibweise richtiggestellt wurde, bin ich sofort richtig gelandet. Der Link ist inzwischen gespeichert und steht mir ab jetzt dauerhaft zur Verfügung.
Einen Herzlichen Gruß von Wolfgang.
PS: ein Herzlicher Wauu Wauu von Apollo an Deine Bienen - du musst es eben jetzt in Summ Suumm o.s.ä. übersetzen
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Eckard Radke
www.imker-dietmannsried.de

15.8.2005 20:30
Nr.2
Imkerlexikon

Sehr geehrter Herr Mikley,
einen sehr schönen Internetauftritt haben Sie da entworfen. Allen Respekt!
Es freut uns ganz besonders, dass sie Gefallen an unserem Imkerlexikon unter www.imker-dietmannsried.de/Imkerlexikon.htm gefunden haben und deshalb einen link auf Ihrer Seite untergebracht haben. Ganz richtig: Man muss das Rad ja nicht jedesmal neu erfinden.
Ich wünsche Ihnen noch viel Spaß bei den Bienen und sende einen ganz herzlichen Gruß aus dem bayerischen Allgäu allen Besuchern dieser Seite.
Eckard Radke
1. Vors. des Imkervereins Dietmannsried u. Umgebung e.V.
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Frank Mikley (selbst)

15.8.2005 14:59
Nr.1
Auftakt - bin der Erste

Hallo,
ich habe soeben dieses Gästebuch fertiggestellt und trage mal testweise diesen Text ein. Wie gesagt, Feedback ist ausdrücklich erwünscht !
Frank Mikley
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