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Bilder-Alben   Alternative Darstellung - Schwerpunkt sind die Bildtexte

Auf dieser Seite wird jeweils ein Bilder-Alben alternativ mit den Bildtexten dargestellt. Hierdurch soll ein leichteres Auffinden von Themen und Begriffen ermöglicht werden. Durch Anklicken des Index-Bildes kann zum großen Bild im entsprechenden Album (Normal-Darstellung) gewechselt werden. Die rot gekennzeichneten Links in den Texten führen entweder zur Begriffs-Erklärung (im Kapitel Begriffe) oder bei einer zusätzlichen Kennzeichnung mit [x] zur Beschreibung auf einer externen Seite.

Album:   Tagebuch Juli 2006   [älteres Album]   [jüngeres Album]

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Waldtracht - Wieder im Wald

3. Juli: Wir stehen wieder, wie auch die vergangenen Jahre, an unserem Wanderplatz im Schwäbischen Wald. Dies ist schon das vierte Jahr in Folge, dass der Wald honigt - für uns Imker erfreulich, aber aus den Erfahrungen vieler Jahre relativ ungewöhnlich. Allerdings hat sich nun "pünktlich" zum 1. Juli der Melezitosehonig "gemeldet". Wenn dieser nicht sehr früh (Besonderheit: vor dem Verdeckeln!) geerntet wird, kann er nur noch sehr schlecht aus den Waben heraus geschleudert werden.
So haben wir zur Sicherheit den gesamten Honigraum abgeerntet und unter diesen erschwerten Bedingung geschleudert, mit etwa 70% Erfolg. Obwohl die Waben zum großen Teil noch nicht verdeckelt waren, liegt der Wassergehalt, mit den Refraktometer gemessen, nur bei 16,5 % - ein hervorragender Wert!
Dieser Waldhonig ist übrigens in keiner Weise minderwertig.

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Refraktometer zur Messung des Wassergehalts

Die Verwendung des Refraktometers [12] oder zur Messung vom Wassergehalt des Honigs.
Nach der Deutschen Honigverordnung [2] Deutschen Honigverordnung darf der Wassergehalt maximal 21%, nach den strengeren Qualitätsrichtlinien [7] des Deutschen Imkerbunds für "Echten Deutschen Honig" maximal 18% betragen.

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Melezitosehonig wurde umgetragen

Die geschleuderten Waben mit dem teilweise nicht herausgegangenen Melezitosehonig wurden versuchsweise einem Bienenvolk zum Umtragen in einer Zarge untergesetzt. Der Erfolg ist hier zu sehen. Das meiste wurde wirklich umgetragen, nur der Inhalt einzelner, weniger Zellen nicht. Diese wurden dafür aber wieder gedeckelt.
In der Literatur wird der Wirkungsgrad beim Umtragen mit 30 bis 70 % angegeben. Weiterhin wird durch das Umtragen der Melezitosehonig durch die Bienen weiter fermentiert, wodurch der prozentuale Anteil an Melezitose unter den Kritischen Wert von 10 bis 12 % sinkt.

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Brombeerblüten

10. Juli: Wir sind mal zum Üben mit unserer neu erstandenen Canon EOS 30D und dem 100er Makro-Objektiv im Schwäbischen Wald losgezogen. Ein Vorteil der EOS 30D ist der kleine eingebaute Blitz, der hier im Makro-Bereich gut verwendbar ist ...
Biene auf einer Brombeer-Blüte - Früchte siehe im Album "Streifzug Ende August 2005".

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Andere Nektarsammler auf Skarbiose

Aber nicht nur die Honigbienen sind unterwegs. Hier auch zwei andere Nektarsammler auf einer Skarbiose [12] [24]: Ein "Schornsteinfeger" [12] und ein Käfer. Nektar ist sozusagen das "Flugbenzin" der Insekten.

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Wildbiene auf einer Distelblüte

Auf dieser Diestel-Blüte ist links eine Wildbiene [12], wahrscheinlich ein Weibchen der Furchenbiene Lasioglossum leucozonium [34], mit gelben Pollenhöschen zu sehen. Sie sieht zwar einer Honigbiene sehr ähnlich, ist aber im Gegensatz zu dieser nicht staatenbildend (manchmal in keinen Aggregationen [12] oder solitär [12] lebend) und deutlich kleiner, nur etwa 8 mm groß.

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Rindenläuse C. pilicornis auf der Fichte

13. Juli: Die teilweise hohen Tageszunahmen des Waagvolkes von über einem Kilogramm entstehen aber nicht durch Blütenpflanzen sondern durch Rindenläuse. Hier ein Muttertier der Rotbraunen Bepuderten Fichtenrindenlaus (rechts) mit ihren Töchtern auf dem schon weitgehend verholzten Maitrieb der Fichte [12]. Um diese Jahreszeit wird es sich um die Generationen F3 und F4 oder wahrscheinlicher bereits um F4 und F5 handeln. Mit der Eiablage (für's nächste Jahr) endet dann der Zyklus dieser Rindenlausart.
Zeitlich frühere Bilder von Rindenläusen auf der Fichte siehe im Album "Waldbegehung am 21.5.2006".

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Grüne Tannenhoniglaus

... aber auch unter den Tannen [12] sind viele Honigtauspritzer zu sehen, für die auch dieses Tier, die Grüne Tannenhoniglaus (Cinara pectinatae) verantwortlich ist.

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Der lange Rüssel eines Schmetterlings

Der lange Rüssel eines Schmetterlings. Honigbienen haben einem wesentlich küzeren Rüssel und können deshalb z.B. den Nektar von Rotklee nicht, oder nur teilweise nutzen.

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Die Sinnesleistungen der Antennen

Hier sind sehr schön die Antennen (Fühler) des gleichen Schmetterlings zu sehen. Wie bei den Honigbienen ist hier in den Spitzen der Geruchssinn untergebracht und durch das Ausrichten der Antennen ist ein räumliches Riechen möglich! Die Insekten gleichen hierdurch das relativ schlechte Sehen im Ruhezustand (mit den Facettenaugen) aus. Man kann davon ausgehen dass diese Insekten im Nahbereich die Blüten und andere Trachtquellen durch den Geruchssinn anfliegen, sozusagen riechend sehen.

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Rüssel der Honigbiene

16. Juli: Eine gerade Nektar saugende Biene auch auf einer Distel-Blüte.

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Biene auf Bärenklaublüten

... und hier eine Honigbiene auf dem Wiesen-Bärenklau [12] (Heracleum sphondylium) mit hellgelben Pollenhöschen. Der Bärenklau tritt oft im Juli als Begleittracht zur Waldtracht auf und kann dann manchmal sogar aus dem Waldhonig. "herausgeschmeckt" werden.

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Blick in ein Jungvolk

23. Juli: Blick in ein im Mai gebildetes Jungvolk beim Imkerkollegen Manfred Riedel in Rietenau.

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Buckfast-Bienen

Sehr schön ist die rotbraune Färbung der hier gehaltenen Bienenrasse, der Buckfast-Biene [12] zu erkennen.

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Verhonigte Waben des Jungvolks

Wir haben es schon mit einem außergewöhlichen Honigjahr zu tun. Normalerweise müssen Jungvölker im Jahr ihrer Bildung regelmäßig gefüttert werden. Hier sind nun dicke Honigkränze über der Brut (links) zu sehen und die später gegebene Mittelwand (rechts) wurde ausgebaut und vollständig mit dunklem Honig gefüllt.
Dieses Jungvolk wurde noch kein einziges Mal gefüttert! Es bekam nur bei der Bildung als Drei-Waben-Ableger eine einzige Futterwabe.

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Vorlagern durch viel Honig, Sommerhitze und Volksstärke

Auch am 23. Juli im Schwäbischen Wald aufgenommen: Bei der rechten Beute lagert das Bienenvolk stark vor und die Bienen belaufen sogar den ganzen Kasten. Dies liegt hauptsächlich an der Volksstärke und dem schwühl-heißen Wetter mit einer Tagestemperatur von bis zu 35°C. Ein weiterer Grund liegt aber auch darin, dass vor lauter Honig kein Platz mehr zum Brüten ist! Hier muß dringend durch Ernten eines Teils des Honigs entlastet werden, oder der Honigraum wird um eine weitere vierte Zarge erweitert. Passiert nichts, so kann das Volk sogar noch so spät im Bienenjahr abschwärmen [12].

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Letzte Änderung: 12.6.2007
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